Bandy

Bandy ist der Vorläufer des heutigen Eishockey. Heute ist Bandy vor allem in Nord- und Osteuropa ein beliebtes Spiel, das auf Eis ausgetragen wird. In Schweden ist Bandy die drittgrösste Mannschaftssportart.

Das Spielfeld bei Bandy ist ähnlich groß wie ein Fussballfeld, auch viele Regeln ähneln denen im Fußball stark. So gibt es zum Beispiel auch Abseits und Eckbälle bei Bandy.

Weltmeisterschaften werden seit 1957 veranstaltet. 1952 war Bandy Demonstrationssportart bei den olympischen Winterspielen in Oslo.

Geschichte

Das moderne Bandy ist in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Nordosten Englands entstanden. Die Stadt Bury Fen wird als Geburtsort angenommen. 1875 wurde das erste reguläre Bandymatch im Crystal Palace von London gespielt. Die Gründung des englischen Landesverbandes, National Bandy Association, erfolgte 1891. Danach verbreitete sich das Spiel rasch in Europa. Bandy war nie eine reine Männersportart. Schon seit seiner Entstehung gibt es Frauenmannschaften.

Ausrüstung

Das Spielfeld ist 90 bis 110 Meter lang und 45 bis 65 Meter breit und mit einer Eisschicht überzogen. Es liegt meist unter freiem Himmel. Die Tore sind 3,50 Meter breit und 2,10 Meter hoch. Der Strafstoßpunkt liegt hier 12 Meter vor dem Tor.

Die Spieler benutzen einen Schläger, der am Schlagende gebogen und abgeflacht ist. Der Schaft ist 1,20 Meter lang. Der Ball ist aus Gummi und hat ungefähr einen Durchmesser von 7 Zentimeter. Zur besseren Sichtbarkeit ist er rot oder gelb gefärbt. Zur Kleidung gehören ein Helm, Knie- und Armschützer sowie ein Schutz für die unteren Weichteile. Gelaufen wird auf gewöhnlichen Eishockeyschlittschuhen.

Bis zur Einführung der Helmpflicht, 1966, trugen die Spieler eine Kappe, die oft gepolstert war.

Weblink

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See also: Bandy, 1875, 1891, 19. Jahrhundert, 1952, 1957, Eishockey, England, Fussballfeld