Bartoszyce
| Bartoszyce / Bartenstein | |
| Wikipedia:Wappen | Karte fehlt noch |
| Basisdaten | |
|---|---|
| Staat: | Polen |
| Verwaltungsbezirk: | Ermland-Masuren |
| Landkreis: | Bartoszycki |
| Einwohner: | 27.556 |
| Fläche: | 11,0 km² |
| Höhe: | ? m ü. NN |
| Postleitzahl: | 11-200 |
| Telefonvorwahl: | (+48) 89 |
| Geografische Lage: | 50° 14' nördl. Breite 20° 42' östl. Länge |
| KFZ-Kennzeichen: | NBA
|
| Wirtschaft & Verkehr | |
| Zweige: | [[ ]] |
| Verkehrsweg: | |
| Nächster int. Flughafen: | Flughafen Gdansk |
| Stadtverwaltung | |
| Bürgermeister: | Zbigniew Ciechomski (2004) |
| Adresse: | pl. Zwycięstwa 2 11-200 Bartoszyce |
| Homepage: | www.bartoszyce.ug.gov.pl |
| E-Mail: | info@bartoszyce.ug.gov.pl |
Bartoszyce [bartˈɔʃɨʦe] Gesprochenen Inhalt anhören Datei (?) (deutsch Bartenstein) ist eine Stadt in Ostpreußen. Sie liegt in Polen nahe der Grenze zu Russland und hat ca. 29.000 Einwohner.
Die Stadt liegt am Fluss Łyna (Alle) in der Woiwodschaft Ermland-Masuren (Województwo Warmińsko-Mazurskie).
left|thumb|Heilsberger Tor in Bartoszyce (Bartenstein)
Geschichte
Um 1240 entstand an der Stelle der heutigen Stadt eine Holzburg des Deutschen Ordens. 1274 erfolgte ein Neubau einer Burg an der Stelle. Der Ort hieß nun Bartenstein, nach dem altdeutschen Wort Barte bzw. dem altpolnischen Barta was Breitbeil bedeutet. 52 Jahre später (1326) erhält der Ort von Komtur Dietrich von Altenburg das Stadtrecht und wird in Rosenthal umbenannt. 1332 erhält der Ort am rechten Ufer der Alle vom Hochmeister Luther von Braunschweig Culmer Stadtrecht und den Namen Bartenstein. 1354 bis 1359 wird die Stadtmauer errichtet. Das Heilsberger Tor (Brama Lidzbarska) ist noch (restauriert) erhalten. 1440 wird Bartenstein Teil Preußens. 1454 wurde die Burg zerstört. Im Laufe des 15. Jahrhundert wird die Johanniskirche, ein Backsteinbau, errichtet.
1678 Bau der gotischen Kirche, 1682-1683 Bau der neugotischen Kirche des Heiligen Brunon.
1818 kam Bartenstein zum Landkreis Friedland, dessen Landratsamt im Jahre 1902 nach Bartenstein verlegt wurde. Während des 2. Weltkrieges und in den Folgejahren wurde die Stadt zu 60% zerstört, doch blieben wesentliche Teile, darunter der große Marktplatz, gut erhalten. Seit 1945 gehört Bartenstein zu Polen und heißt jetzt Bartoszyce.
