Bayerisches Armeemuseum
thumb|right|Bayerische Staatskanzlei mit Kuppel des ehm. Armeemuseums Das Bayerische Armeemuseum ist ein der Militärgeschichte gewidmetes staatliches bayerisches Museum in Ingolstadt.
Geschichte
thumb|left|Neues Schloss Das Museum wurde von König Ludwig II. im Jahr 1879 gegründet. Bis 1905 befand es sich im Zeughaus in München, um dann in einen neu errichteten Monumentalbau am Hofgarten in München umzuziehen.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Bauwerk teilweise zerstört. Die erhaltene Kuppel des alten Museumsbaus in München bildet heute den Zentralbau der neu errichteten Bayerischen Staatskanzlei.
Die Sammlung zur Militärgeschichte gelangte 1969 in das Neue Schloss in Ingolstadt, den ehemaligen Sitz der Herzöge von Bayern-Ingolstadt.
Sammlungen
thumb|140px|Uniform eines Hartschiers (bay. Leibgardist) Das Museum enthält eine Sammlung von Waffen, Ausrüstungsgegenständen, Uniformen, Fahnen, Standarten, Gemälden und Orden mit dem Schwerpunkt auf der Bayerischen Armee. Daneben zeigen umfangreiche Diaramen mit Zinnfiguren historische Schlachten. Auch Beutestücke aus den Türkenkriegen des 17. und 18. Jahrhunderts wie z.B. ein reich verziertes Rundzelt und Blankwaffen werden gezeigt. thumb|left|Festungswerk Reduit Tilly 1994 wurde eine neue Abteilung eröffnet, die sich mit dem Ersten Weltkrieg beschäftigt. Sie ist in dem ehemaligen Festungswerk Reduit Tilly untergebracht, das sich gegenüber dem Neuen Schloss am südlichen Ufer der Donau befindet und über einen Steg zu erreichen ist.
Zur Zeit (Anfang 2005) zieht die polizeigeschichtliche Sammlung der Bayerischen Polizei, welche in Bamberg ansässig war, in die Räume des Bayerischen Armeemuseums.
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