Becken (Geomorphologie)
Ein Becken im Sinn der Geomorphologie ist eine über ODER unter dem Meeresspiegel liegende, in sich geschlossene und abflusslose Einmuldung der Erdkruste; sie liegen also auf der Oberfläche eines Landes oder im Meer bzw. Ozean.
Becken auf dem Land
Oberhalb der Meeresoberfläche liegende Becken befinden sich über NN bzw. der 0-Meter-Höhenlinie - also auf dem Land:
Solche Becken sind im Gegensatz zur Niederung zumindest oberirdisch abflusslose Einsenkungen, die aber im Unterschied zur so genannten Depression oberhalb des Meeresspiegels - der 0-Meter-Höhenlinie - liegen. Diese Becken befinden sich zumeist innerhalb eines Landstriches, weit ab vom offenen Meer oder Ozean in Feucht-, Sumpfgebieten oder in Trockengebieten. In letzteren bilden sich oftmals innerhalb dieser Becken große Seen (z.B. Salzseen) oder Salzpfannen.
Beispiele für ein solches Becken (alphabetisch sortiert) sind:
- Aralsee - Asien; Usbekistan, Kasachstan
- Großes Becken - Nordamerika; USA
- Okawangobecken - Afrika; Botswana
- Pyramid Lake - Nordamerika; USA
Becken im Meer
Unterhalb der Meeresoberfläche liegende Becken befinden sich unter NN bzw. der 0-Meter-Höhenlinie - also im Meer bzw. Ozean: Diese bezeichnet man als Seebecken bzw. - wenn sie in der Tiefsee liegen - als Tiefseebecken.
Siehe auch
Kategorie:Geomorphologie
