Becken (Geomorphologie)

Ein Becken im Sinn der Geomorphologie ist eine über ODER unter dem Meeresspiegel liegende, in sich geschlossene und abflusslose Einmuldung der Erdkruste; sie liegen also auf der Oberfläche eines Landes oder im Meer bzw. Ozean.

Becken auf dem Land

Oberhalb der Meeresoberfläche liegende Becken befinden sich über NN bzw. der 0-Meter-Höhenlinie - also auf dem Land:

Solche Becken sind im Gegensatz zur Niederung zumindest oberirdisch abflusslose Einsenkungen, die aber im Unterschied zur so genannten Depression oberhalb des Meeresspiegels - der 0-Meter-Höhenlinie - liegen. Diese Becken befinden sich zumeist innerhalb eines Landstriches, weit ab vom offenen Meer oder Ozean in Feucht-, Sumpfgebieten oder in Trockengebieten. In letzteren bilden sich oftmals innerhalb dieser Becken große Seen (z.B. Salzseen) oder Salzpfannen.

Beispiele für ein solches Becken (alphabetisch sortiert) sind:

Becken im Meer

Unterhalb der Meeresoberfläche liegende Becken befinden sich unter NN bzw. der 0-Meter-Höhenlinie - also im Meer bzw. Ozean: Diese bezeichnet man als Seebecken bzw. - wenn sie in der Tiefsee liegen - als Tiefseebecken.

Siehe auch


Kategorie:Geomorphologie

See also: Becken (Geomorphologie), Aralsee, Becken (Geologie), Erdkruste, Feuchtgebiet, Geomorphologie, Großes Becken, Höhenlinie, Landfläche, Meer