Berufsausbildung mit Abitur
Berufsausbildung mit Abitur (Abkürzung: BAA) war ein Bildungsweg in der DDR.
Nach dem erfolgreichen Abschluss der 10. Klasse wurden in Rahmen einer Ausbildung, die drei Jahre dauerte, zwei Bildungsabschlüsse (Facharbeiterabschluss und Abitur) erreicht. Dieser Bildungsweg diente vor allem als Vorbereitung für technische Studienrichtungen. Somit sollten potentielle Studenten in der entsprechenden Fachrichtung vorgebildet werden, um eine bessere Vorbereitung auf das spätere Studium und Berufsleben zu erreichen.
Gegenüber dem Abitur an der EOS war der Lehrplan jedoch etwas eingeschränkt, so fehlte etwa Unterricht in Biologie und Chemie. Lehrlinge, die ein naturwissenschaftliches Studium aufnehmen wollten, konnten Abschlüsse in diesen Fächern jedoch an einer Volkshochschule erwerben.
Im Rahmen von Modellversuchen gibt es seit 2004 in einigen Bundesländern (wieder) die Möglichkeit, die Berufsausbildung mit dem Erwerb des Abiturs zu verbinden. Die Ausbildungszeit beträgt dabei in der Regel vier Jahre.
