Beryll
| Beryll | |
Rohberyll
Rohberyll | |
| Chemismus | Be3Al2Si6O18 |
| Kristallsystem | hexagonal |
| Kristallklasse | ___ |
| Farbe | variabel, oft blau, grün, gelb, weiß, farblos |
| Strichfarbe | weiß |
| Härte | 7,5 bis 8 |
| Dichte | 2,6 bis 2,9 |
| Glanz | Glasglanz |
| Opazität | transparent bis durchscheinend |
| Bruch | muschelig, uneben, spröde |
| Spaltbarkeit | unvollkommen |
| Habitus | prismenförmig, stengelig |
| häufige Kristallflächen | ___ |
| Zwillingsbildung | ___ |
| Kristalloptik | |
| Brechungsindices | ___ |
| Doppelbrechung | ___ |
| Pleochroismus | ___ |
| optische Orientierung | ___ |
| Winkel/Dispersion der optischen Achsen | 2vz ~ ___ |
| weitere Eigenschaften | |
| chemisches Verhalten | ___ |
| ähnliche Minerale | ___ |
| Radioaktivität | nicht radioaktiv |
| Magnetismus | nicht magnetisch |
| besondere Kennzeichen | ___ |
Beryll ist ein im hexagonalen Kristallsystem kristallisierendes Silikat-Mineral der Härte 7,5 bis 8 und hat die chemische Zusammensetzung Be3Al2[Si6O18]. Strukturell ist es ein Ringsilikat. Seine Farbe ist sehr variabel, unter anderem blau, grün, gelb, weiß oder farblos; Strichfarbe ist weiß.
| Inhaltsverzeichnis |
Varietäten und Erscheinungsform
Von großer Bedeutung als Schmuckstein-Varietäten sind der grüne Smaragd, der blassblaue Aquamarin, der gelbe Heliodor und der rosafarbene Morganit. Kristalle sind oft hexagonal-prismatisch und können außergewöhnlich groß werden: So sind im US-amerikanischen Bundesstaat Maine schon sechs Meter lange und eineinhalb Tonnen schwere Exemplare gefunden worden. Daneben kommt das Mineral noch in einer massiven Form vor, die oft mit Quarz verwechselt wird.
Vorkommen
Beryll findet sich in Pegmatit-Adern, insbesondere in Graniten, aber auch in metamorphen Gesteinen wie Gneis und als Mineralseife in Flusssedimenten.
Verwendung als Rohstoff
Neben der Verwendung geeigneter Exemplare als Schmuckstein dient Beryll als Hauptquelle für das Leichtmetall Beryllium, dass u. a. in der Raumfahrttechnik als Bestandteil von Speziallegierungen eingesetzt wird. Mehr als 80 Prozent der Weltjahresproduktion stammen aus den USA.
Geschichte
Der Abbau der Beryll-Varietät Smaragd lässt sich bis ins 13. Jahrhundert v. Chr. nach Ägypten zurückverfolgen. Aber auch im präkolumbischen Südamerika wurde der Schmuckstein weiträumig gehandelt.
Siehe auch: Liste von Mineralen
Weblinks
Kategorie:Schmuckstein
Kategorie:Mineral
