Besenginster
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| none|300px|BesenginsterBesenginster (Cytisus scoparius) im Mai | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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Der Besenginster (Cytisus scoparius) ist eine Pflanzenart, die zu den Schmetterlingsblütlern (Faboideae) gehört.
Obwohl er den Wortbestandteil "-ginster" im Namen trägt, gehört er nicht zu den echten Ginstern (Gattung Genista), sondern zu Cytisus (Geißklee). Der frühere botanische Artname lautete Sarothamnus scoparius. Volkstümliche Namen sind
Besenkraut, Gilbkraut, Mägdebusch, Mägdekrieg, und Rehweide.
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Beschreibung
Der Besenginster ist ein ein bis zwei Meter hoher Strauch mit wechselständigen, dreizähligen, verkehrt-eiförmigen, seidig-behaarten Blättern an langen, besenförmigen Ästen. In seiner Blütezeit (Mai bis Juni) bildet er goldgelbe Blüten aus, die einzeln an Stielen sitzen und in den oberen Zweigteilen gehäuft auftreten.
Die Pflanze ist giftig, der Genuss von Teilen des Besenginsters führt zu Kreislaufstörungen und Erbrechen.
Verbreitung
Besenginster kommt auf trockenen, kalkarmen Böden an Waldrändern, in Heiden, Gebüschen und lichten Wäldern vor. In Dünenbereichen und auf Sandböden wird er auch als Bodenbefestiger angepflanzt. Häufig halten sich im Besenginster Zecken auf.
Vermehrung
Die Bestäubung erfolgt durch Insekten. Lässt sich eine Hummel oder Biene auf einer Blüte nieder, öffnet sich der Verschluss und Staubblätter und Stempel schnellen hervor und überschütten das Insekt förmlich mit Blütenstaub. Die kleinen, gelblichbraunen Samen stecken in behaarten, flachen, braunschwarzen Hülsen.
Besenginster als Arzneipflanze
Getrocknete Teile der Pflanze enthalten Substanzen (wie Spartein und Scoparin), die harntreibend und kreislaufwirksam sind sowie antiarrhythmisch am Herzen wirken (Alkaloide).
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