Bezirk Erfurt
Der Bezirk Erfurt wurde 1952 nach Auflösung der Länder in der DDR als einer von insgesamt 14 Bezirken (ohne Ost-Berlin) eingerichtet. Er wurde aus dem nordwestlichen Teil des bis dahin bestehenden Landes Thüringen gebildet.
| Daten 1961 | ||
|---|---|---|
| Bezirkshauptstadt: | Erfurt | |
| Fläche: | 7325 km² | |
| Einwohner: | 1.241.700 | |
| Kfz-Kennzeichen: | L, später auch F | |
| Karte | ||
| thumb|220px|Bezirk Erfurt | ||
| Inhaltsverzeichnis |
Verwaltungsgliederung
Der Bezirk umfasste die Stadtkreise Erfurt und Weimar sowie folgende Kreise:
- Apolda
- Arnstadt
- Eisenach
- Erfurt
- Gotha
- Heiligenstadt
- Langensalza
- Mühlhausen
- Nordhausen
- Sömmerda
- Sondershausen
- Weimar
- Worbis
Mit der Wiedererrichtung der Länder auf dem Gebiet der DDR im Jahre 1990 wurden die Bezirke aufgelöst. Der Bezirk Erfurt wurde dem Land Thüringen, ab 1994 Freistaat Thüringen zugeordnet.
Mit der Kreisreform, die in Thüringen zum 1. Juli 1994 umgesetzt wurde, entstanden aus den bisherigen Kreisen größere Verwaltungseinheiten.
Regierungs- und Parteichefs
Erste Sekretäre der SED-Bezirksleitung
- 1952-1953 Erich Mückenberger
- 1953-1957 Hans Kiefert
- 1957-1958 Hermann Fischer
- 1958-1980 Alois Bräutigam
- 1980-1989 Gerhard Müller
- 1989-1990 Herbert Kroker
Vorsitzende des Rates des Bezirkes
- 1952-1962 Willy Gebhardt
- 1962-1985 Richard Gothe
- 1985 Horst Lang (kommissarisch)
- 1985-1990 Arthur Swatek
- 1990 Horst Lang (kommissarisch)
- 1990 Josef Duchač (Regierungsbevollmächtigter)
Staatsflagge der DDR
Berlin | Cottbus | Dresden | Erfurt | Frankfurt/O. | Gera | Halle | Karl-Marx-Stadt | Leipzig | Magdeburg | Neubrandenburg | Potsdam | Rostock | Schwerin | Suhl
Erfurt
