Bezirk Karl-Marx-Stadt

Daten 1970
Bezirkshauptstadt: Karl-Marx-Stadt
Fläche: 6009 km²
Einwohner: 2.057.200
Kfz-Kennzeichen: T, X
Karte
thumb|220px|Bezirk Karl-Marx-Stadt

Der Bezirk Karl-Marx-Stadt wurde 1952 nach Auflösung der Länder in der DDR als bevölkerungsreichster von insgesamt 14 Bezirken (ohne Ost-Berlin) zunächst unter der Bezeichnung "Bezirk Chemnitz" eingerichtet. Mit Umbenennung der Stadt Chemnitz in Karl-Marx-Stadt 1953 wurde auch der Bezirk entsprechend umbenannt. Der Bezirk hatte im DDR-Vergleich die meisten Einwohner sowie die größte Einwohnerdichte je km².

Inhaltsverzeichnis

Verwaltungsgliederung

Der Bezirk umfasste Stadtkreise Karl-Marx-Stadt (bis 1953 Chemnitz), Plauen und Zwickau sowie folgende Kreise:

  1. Annaberg
  2. Aue
  3. Auerbach
  4. Brand-Erbisdorf
  5. Flöha
  6. Freiberg
  7. Glauchau
  8. Hainichen
  9. Hohenstein-Ernstthal
  10. Karl-Marx-Stadt (bis 1953 Chemnitz)
  11. Klingenthal
  12. Marienberg
  13. Oelsnitz
  14. Plauen
  15. Reichenbach
  16. Rochlitz
  17. Schwarzenberg
  18. Stollberg
  19. Werdau
  20. Zschopau
  21. Zwickau-Land

Mit der Wiedererrichtung der Länder auf dem Gebiet der DDR im Jahre 1990 wurden die Bezirke aufgelöst. Der Bezirk Karl-Marx-Stadt wurde dem Freistaat Sachsen zugeordnet.

Mit der Kreisreform, die im Freistaat Sachsen zum 1. August 1994 umgesetzt wurde, entstanden aus den bisherigen Kreisen größere Verwaltungseinheiten.

Regierungs- und Parteichefs

Erste Sekretäre der SED-Bezirksleitung

Vorsitzende des Rates des Bezirkes

Dialekte und Mundarten

Weitere Daten

Karl-Marx-Stadt Kategorie:Sächsische Geschichte

See also: Bezirk Karl-Marx-Stadt, 1. August, 1952, 1953, 1959, 1960, 1963, 1976