Berlin-Wedding
| Wappen | Karte |
|---|---|
| Bild:Wappen fehlt.jpg | 200px|Lage Wedding in Berlin |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Berlin |
| Höhe: | 52 m ü. NN |
| Geografische Lage: | 52°33'00 N 13°22'00 O |
| Postleitzahlen: | 13355 |
| Vorwahl: | 030 |
| Kfz-Kennzeichen: | B |
| Adresse des Bezirksamtes: | Müllerstr. 146/147 13353 Berlin |
| Offizielle Website: | www.berlin-mitte.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Joachim Zeller (CDU) |
Der Wedding ist ein Ortsteil im Bezirk Mitte von Berlin. Bis zur Verwaltungsreform 2001 gab es einen eigenständigen Stadtbezirk Wedding.
Der ehemalige Bezirk Wedding wurde mit den ehemaligen Stadtbezirken Mitte und Tiergarten zum Verwaltungsbezirk Mitte fusioniert. Später wurde das ehemalige Stadtgebiet des Wedding geteilt in die heutigen Ortsteile Gesundbrunnen und Wedding.
Der Wedding gehört zu den wenigen Ortsnamen, die im Deutschen mit Artikel benutzt werden, der Wedding und folglich er wohnt im Wedding oder im Stadtjargon ick wohn uff´m Wedding.
Wichtige Plätze im Wedding: Leo (Leopoldplatz), Nettelbeckplatz, Ackerstraße
Grünanlagen im Wedding: Volkspark Humboldthain, Schillerpark, Volkspark Rehberge
| Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Im 12. Jahrhundert befand sich der Gutshof des Adligen Rudolf de Weddinge am Flüsschen Panke in unmittelbarer Umgebung des heutigen Nettelbeckplatzes. Bis zum 18. Jahrhundert befand sich dieses Gehöft noch verlassen im Wald. Es brannte mehrmals nieder.
Mitte des 18. Jahrhunderts, während der zum Wedding gehörende Gesundbrunnen zu einem Bade- und Kurort ausgebaut wurde, hielt das Glücksspiel und die Prostitution im Wedding Einzug. Er wandelte sich damit zu einem Vergnügungsviertel.
Zum Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Wedding durch die anhaltende Landflucht in einen Arbeiterbezirk. Dicht gedrängt lebten die Arbeiter in sogenannten Mietskasernen. Die schlimmsten Auswucherungen dieses städtischen Moloches entstanden im Meyers Hof. Diese Mietskaserne gilt immer noch als einzigartiges Beispiel für extrem komprimierte Bebauung.
Zur Zeit der Weimarer Republik war der Wedding auch eine Hochburg der Arbeiterparteien und als Roter Wedding bekannt. Am 1. Mai 1929 kam es zum blutigen Zusammenstoß zwischen Polizei und Demonstranten, der als Blutmai bekannt geworden ist.
Neben dem Bezirk Reinickendorf gehörte der Bezirk Wedding in den Jahren von 1945 bis 1990 zum französischen Sektor von Berlin.
Berühmte Weddinger
- Eberhard Diepgen, ehem. Regierender Bürgermeister
- Roland Kaiser, Schlagersänger
- Harald Juhnke, Schauspieler
- Niko Kovac, Fußballspieler
- Robert Kovac, Fußballspieler
- Kurt Krömer, Komiker
- Hardy Krüger, Schauspieler und Weltenbummler
- Hans Rosenthal, Fernsehmoderator
- Leni Riefenstahl, Filmemacherin
- Sido, Rapper
- Tima die Göttliche, Schauspieler, Tunte, Allroundtalent
- Flying Steps, Breakdancer, Tänzer
Städtepartnerschaft
Der Bezirk Wedding unterhält seit 1980 eine Städtepartnerschaft mit Bottrop (Nordrhein-Westfalen).
Weblinks
- Wedding-Seite des Bezirksamts Berlin-Mitte
- Über die Inschriften am U-Bahnhof Westhafen
- Abbild der gleichnamigen U-Bahnstation in Berlin
- Private Wedding-Seite mit vielen Erläuterungen und Bildern
- Private Kunst und Kultur Initiative, aus dem Wedding für den Wedding
Bezirkswappen Mitte
Mitte | Moabit | Hansaviertel | Tiergarten | Wedding | Gesundbrunnen
Stadtwappen Berlin
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Koordinate: 52°33'00 N 13°22'00 O
Wedding Kategorie:Ortsnamen, die mit Artikel gebraucht werden
