Bezirksschule

Nach der Primarschule, deren Ausbildung fünf bzw. sechs Jahre dauert, kann man in einigen Kantonen der Schweiz, u.a. im Aargau und in Solothurn, die drei- bis vierjährige Bezirksschule besuchen.

Kanton Aargau

Die Bezirksschule, oft auch als Progymnasium oder Untergymnasium bezeichnet, ist im Kanton Aargau die Schule mit dem höchsten Leistungsniveau. In anderen Kantonen nimmt diese Funktion die Sekundarschule ein.

Im Kanton Aargau wird am Ende der 4. Klasse Bezirksschule eine Abschlussprüfung abgelegt. Die Abschlussprüfung gilt als bestanden, wenn ein Notendurchschnitt von mindestens 4.0 erreicht wird.

Berechtigungen:

Notenskala: von 6 (= beste Note) bis 1 (= schlechteste Note)

Fächer

Stand: 1998

Kanton Solothurn

Im Unterschied zum Aargau ist im Kanton Solothurn, die Bezirksschule nicht die höchste Oberstufenstufe. Sie ist gedacht für Schüler welche in der Primarschule gute Noten erzielt haben, aber nicht in die Kantonsschule (Gymnasium) können. Sie ist grundsätzlich für anspruchsvollere Berufslehren gedacht. Es gibt aber auch Sonderzüge, deren Unterrichtsthema mehr auf ein übertritt in die Kantonsschule respektiv eine höhere Schule ausgelegt ist, falls man nach 2 Jahren in den Sonderzügen eine Durchschnitt von mindestens einer 5 in den Promotionsfächer hat, eine Übertritt in die Kantonsschule möglich ist.

Fächer sind: Im ersten Jahr:

Im zweiten Jahr:

Im dritten Jahr:

Siehe auch: Schulsystem in der Schweiz

See also: Bezirksschule, Berufsmittelschule, Diplommittelschule, Gymnasium, Kanton Aargau, Kanton Solothurn, Kantonsschule, Latein, Primarschule, Schulsystem in der Schweiz