Biopsie

Die Biopsie ist ein Fachbegriff aus der Medizin für die Entnahme und Untersuchung von Material (i.d.R. Gewebe) aus einem lebenden Organismus. Das entnommene Gewebe wird meist unter dem Mikroskop untersucht. Aber auch chemische Analysen gehören zu den Untersuchungsmethoden.

Die Erkenntnisse aus einer Biopsie lassen Aussagen hinsichtlich der Histologie des untersuchten Gewebes zu. Insbesondere die Fragestellung ob es sich bei Tumoren um bösartige oder gutartige handelt, kann oft nur durch eine Biopsie geklärt werden.

Es gibt verschiedene Formen der Gewebe- bzw. Probenentnahme. Meist werden Biopsien mit Spezialkanülen durchgeführt. Je nach dem verwendeten Instrument spricht man von

Auch die Wortkombination aus Biopsie und dem zu untersuchenden Organ ist üblich (z.B. Leberbiospie, Muskelbiopsie).

Meist wird zunächst ein kleiner Hautschnitt gemacht, vor allem bei weitlumigen Biopsienadeln. Biopsien können, je nach Organ, ohne Sichtkontrolle ("blind") oder in Kombination mit bildgebenden Verfahren durchgeführt werden.

Siehe auch: Punktion

See also: Biopsie, Benigne, Bildgebendes Verfahren, Chemische Analyse, Gewebe (Biologie), Histologie, I.d.R., Kürettage, Maligne, Medizin