Blankenburg (Harz)

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140px|Deutschlandkarte, Position von Blankenburg (Harz) hervorgehoben
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Wernigerode
Fläche: 45,23 km²
Einwohner: 16.329 (31. Dezember 2002)
Bevölkerungsdichte: 361 Einwohner je km²
Höhe: 288 m ü. NN
Postleitzahl: 38889
Vorwahl: 03944
Geografische Lage: 51° 46' n. Br.
10° 56' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: WR
Gemeindeschlüssel: 15 3 69 005
Adresse der
Stadtverwaltung:
Harzstr. 3
38889 Blankenburg (Harz)
Offizielle Website: www.blankenburg.de
E-Mail-Adresse: kurverwaltung@blankenburg.de
Politik
Bürgermeister: Frank Schade (CDU)

Blankenburg (Harz) ist eine Stadt im Landkreis Wernigerode in Sachsen-Anhalt in Deutschland, gelegen dicht am Nordrand des Harzes in etwa 234 m Höhe. Die Stadt liegt westlich von Quedlinburg, südlich von Halberstadt und östlich von Wernigerode.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Stadt wurde 1182 und 1386 verwüstet; 1625 im Dreißigjährigen Krieg von Wallenstein hart bedrängt. Neun im Rathaus eingemauerte Kanaonenkugeln erinnern an diese Zeit.

Die Herzöge zu Braunschweig-Lüneburg machten den Ort im 17. Jahrhundert zu einer Nebenresidenz, die ihre Hochzeit unter Herzog Ludwig Rudolf (1690-1731) hatte. Im Jahr 1707 wurde die Grafschaft Blankenburg zu einem Reichsfürstentum erhoben. Aus jener Zeit ist das jetzige Kleine Schloss mit dem barocken Lustgarten überkommen; der Garten ist als Terrassengarten angelegt.

Im Siebenjährigen Krieg gewährte die völlige Neutralität der Stadt dem braunschweigischen Hofe eine sichere Zuflucht.

thumb|left|Blankenburg um 1900

Bei der Einteilung Deutschlands in Besatzungszonen 1945 wurde der Kreis Blankenburg zwar nach dem Londoner Protokoll der britischen Zone zugeordnet, da der größere Ostteil des Kreises aber nur durch eine Straße und eine Schmalspurbahn mit dem Rest der britischen Zone verbunden war, wurde die Grenzziehung korrigiert und Blankenburg der sowjetischen Zone, später der DDR und dem Land Sachsen-Anhalt eingegliedert. Der Hauptteil des ehemaligen Landes Braunschweig kam zur britischen Zone und damit zu Niedersachsen.

Jüdisches Leben in Blankenburg

In Blankenburg existierte nie eine Synagoge. Samstags trafen sich mehrere jüdische Familien bei Chrons zum Sabbat, unter anderem die Familie des Kaufmanns Alexander Meyer, Moritz Westfeld und Conrad Hesse sowie Anna Ewh und Lydia Rhynarsewsky. Bereits im Gefolge der Reichspogromnacht am 9. November 1938 wurden Juden aus Blankenburg in verschiedene Lager deportiert. Bei der Volkszählung am 17.Mai 1939 sind noch zwölf jüdische Bürger registriert (davon 5 Männer)

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten

thumb|left|Blankenburg: Rathaus thumb|left|Blankenburg: Schloss thumb|left|Blick vom Großvaterfelsen an der Teufelsmauer auf Blankenburg

Museen

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Literatur

Behrens, Heinz A.

Weblinks

See also: Blankenburg (Harz), 1182, 1200, 1300, 1386, 1625, 1690, 17. Jahrhundert