Blasses Knabenkraut
| Blasses Knabenkraut | ||||||||||||
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| thumb|300px|Blasses Knabenkraut (Orchis pallens) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Orchis pallens | ||||||||||||
| C. v. Linné |
Das Blasse Kabenkraut (Orchis pallens) ist eines der wenigen gelbblühenden Knabenkräuter. Es ist die am frühesten blühende heimische Orchidee. Durch die etwas spezifischen Ansprüche ist es sehr selten.
| Inhaltsverzeichnis |
Beschreibung
thumb|left|150px|Blasses Knabenkraut, Blüten
Pflanzen
15-40cm hoch, 4-6 Laubblätter
Blüten
Blütenstand reichblütig. Blüten hellgelb ohne Zeichung. Seitliche Kelchblätter schräg oder senkrecht nach oben stehend,nach außen gedreht. Mittleres Kelchblatt und Kronblätter zusammengeneigt, einen Helm bildend. Lippe flach oder längs gefaltet, breiter als lang, dreilappig. Sporn aufwärts gebogen. Blütenduft wird oft unterschiedlich gedeutet - tendiert zwischen Schwarzem Holunder und Katzenharn.
Verbreitung/ Vorkommen
Verbreitet in Europa (außer Skandinavien) bis Vorderasien und in Kaukasien. Wächst in Laub- und Mischwäldern, auf Magerrasen und Bergwiesen. Bevorzugt leichte Beschattung. In Deutschland hauptsächlich in Thüringen, Baden-Württemberg und Bayern. Wenige Vorkommen in Hessen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Auch in der Schweiz gibt es nur wenige Gebiete, wo diese Art häufiger anzutreffen ist.
Hybriden
Mit dem Provence-Knabenkraut (Orchis provincialis), Spitzels Knabenkraut (Orchis spitzelii) und dem Männlichen Knabenkraut (Orchis mascula), mit welchem es sich oft die Standorte teilt. Gelbblühende Exemplare mit rötlichen Tönen auf den Lippen sind Hybriden.
Gefährdung
Durch ihre Seltenheit generell gefährdet. Vorkommen auf Magerrasen und Bergwiesen sind durch zu frühes Mähen oder zu starke Beweidung gefährdet. Die Blüten sind durch Spätfröste gefährdet.
