Bleisatz

thumb|220px|Zeitungslettern (Linotype) - 1. Hälfte 20. Jh. [[Bild:Metal movable type.jpg|thumb|220px|Setzkasten mit ]] Bleisatz ist eine Methode zur Herstellung von Drucken, bei der einzelne Lettern (Einzelbuchstaben) zu einem Druckstock zusammengesetzt werden. Nach dem Abdruck kann der Druckstock wieder in seine Einzelteile zerlegt und die Lettern neu verwendet werden: Druck mit beweglichen Lettern oder, nach dem Gutenberg-Biografen Andreas Venzke, Mobilletterndruck.

Die Grundlage für diese Technologie wurde um 1440 von Johannes Gutenberg geschaffen.

Man unterscheidet den Handsatz – die älteste Form, die erst in den 1970er Jahren weitgehend verschwand – und den Maschinensatz, der wiederum weiter untergliedert werden kann in Zeilenguss-Maschinensatz (Linotype,Ludlow,Typograph) und Einzelbuchstaben-Maschinensatz (Monotype).

Ein schneller Setzer schaffte im Handsatz bis zu 1500 Zeichen pro Stunde. Viele der typografischen Begriffe und Regeln aus der Zeit des Bleisatzes sind auch heute noch gültig und wurden sogar auf das Screendesign übertragen.

Siehe auch: Typografie, Fliegenkopf, Satzrechner, Satzbrett, Satzschließer, Stehsatz, Laufweite, Winkelhaken

Weblinks

See also: Bleisatz, 1440, 1970er, Andreas Venzke, Druck (Reproduktionstechnik), Druckstock, Fliegenkopf, Handsatz, Johannes Gutenberg, Laufweite