Blohm & Voss BV 40
thumb|300px|Blohm & Voss BV 40 Die Blohm & Voss BV 40 war einer der vielen verzweifelten Versuche der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg, die amerikanischen Bomberströme über Deutschland zu bekämpfen.
Das antrieblose Flugzeug war klein, stark gepanzert und mit zwei 30-mm-Kanonen ausgerüstet; das Fahrwerk wurde nach dem Start abgeworfen und gelandet wurde auf einer Kufe. Es war sehr simpel aufgebaut; es sollten möglichst wenige »kriegswichtige« Werkstoffe verbraucht werden. Zum Einsatz sollte es (paarweise) von einer Messerschmitt Bf 109 geschleppt werden; oberhalb des Bomberpulks sollte es ausgeklinkt werden und im Bahnneigungsflug angreifen. Man hatte sogar die Idee, die BV 40 einen zweiten Anflug durchführen zu lassen, und dabei einen Sprengkörper an einem Seil herabzulassen - diese Idee gab man aber schnell auf.
Die Kampfpiloten sollten nur eine Segelflugausbildung erhalten. Ende Mai 1944 flog das Muster auch tatsächlich; trotzdem wurde das ganze Projekt im Herst des gleichen Jahres eingestellt.
Technische Daten
| Blohm & Voss BV 40: | |
| Kenngröße | Daten |
|---|---|
| Länge | 5,70 m |
| Flügelspannweite | 7,90 m |
| Tragflügelfläche | 8,70 m² |
| Höhe | 1,63 m |
| Antrieb | keiner |
| Höchstgeschwindigkeit | 900 km/h im Sinkflug, 555 km/h im Schlepp (6.000 m Höhe) |
| Besatzung | 1 Mann |
| Leergewicht | 835 kg |
| Max. Fluggewicht | 950 kg |
| Bewaffnung | Zwei 30 mm Kanonen |
Siehe auch: Liste von Flugzeugtypen
