Blumenkrieg
Blumenkriege (Nahuatl xochiyayotl) waren Feldzüge der Azteken und mehrerer Völker in ihrer Nachbarschaft, die nicht der Eroberung dienten, sondern allein der Beschaffung von Kriegsgefangenen, die als Menschenopfer den Göttern dargebracht werden sollten.
Nach einem besonders erfolgreichen Blumenkrieg sollen im Jahre 1487 zur Einweihung des großen Tempels von Tenochtitlán angeblich 20.000 Menschen innerhalb weniger Tage geopfert worden sein.
Siehe auch: Opferkult der Azteken
