Bornheim (Rheinland)
| Wappen | Karte |
|---|---|
| 120px|Wappen der Stadt Bornheim | 140px|Deutschlandkarte, Position von Bornheim (Rheinland) hervorgehoben |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Kreis: | Rhein-Sieg-Kreis |
| Fläche: | 82,72 km² |
| Einwohner: | 48.201 (31. Dezember 2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 583 Einwohner je km² |
| Höhe: | 55 m ü. NN |
| Höchster Punkt: | 164,8 m ü. NN (Hennesenberg, Brenig) |
| Niedrigster Punkt: | 46,6 m ü. NN (Rheinbett bei Widdig) |
| Postleitzahl: | 53332 |
| Vorwahlen: | 02222, 02227, 02236 (Widdig) |
| Geografische Lage: | 50° 45´ 33´´ n. B. 07° 00´ 18´´ ö. L. |
| Kfz-Kennzeichen: | SU<tt> |
| Gemeindekennzahl: | 05 3 82 012 |
| Website: | www.bornheim.de |
| E-Mail-Adresse: | info@stadt-bornheim.de |
Bornheim ist eine Stadt im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen (Deutschland). Sie liegt zwischen Bonn und Köln und grenzt an das Vorgebirge und den Rhein. Folgende Orte zählen zu Bornheim
- Bornheim
- Brenig
- Dersdorf
- Hemmerich
- Hersel (R)
- Kardorf
- Merten
- Rösberg
- Roisdorf
- Sechtem
- Uedorf (R)
- Walberberg
- Waldorf
- Widdig (R)
(R)= Ort liegt am Rhein
Durch ihre unmittelbare Nachbarschaft zur Bundesstadt Bonn sind einige Stadtteile beliebte Wohnorte für die in Bonn beschäftigten Menschen.
Durch die Stadtteile Waldorf, Walberberg und Merten führt die Eifelwasserleitung, ein römischer Aquädukt zur Versorgung von Köln mit Trinkwasser.
Im Stadtteil Roisdorf liegt die Zentrale des Centralmarktes Roisdorf-Straelen (1), einer der größten deutschen Vermarktungseinrichtungen für Obst und Gemüse.
| Inhaltsverzeichnis |
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Politik
Stadtrat
Die 44 Sitze des Stadtrat verteilen sich wie folgt:
(Stand: Kommunalwahl am 26. September 2004)
Bürgermeister
- Wolfgang Henseler (SPD)
(Stand: Stichwahl am 10. Oktober 2004)
Städtepartnerschaften
- Mittweida (Sachsen)
- Bornem (Belgien)
Politische Geschichte
Bei der kommunalen Neugliederung des Großraumes Bonn 1969 wurde aus dem Amt Bornheim, das die Gemeinden Bornheim, Hersel und Sechtem umfasste, die Gemeinde Bornheim. Die zur Gemeinde Hersel gehörenden Ortschaften Urfeld und Buschdorf kamen zu Wesseling bzw. Bonn. Seit 1981 ist Bornheim Stadt.
Bornheim wurde von 1946-2004 mit absoluter Mehrheit von der CDU regiert, erst nach 58 Jahren verlor sie diese absolute Mehrheit und stellte das erste mal nicht den Bürgermeister.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bildung
Grundschulen
- Johann-Wallraf-Schule (Bornheim)
- Herseler-Werth-Schule (Hersel)
- Martinus Schule (Merten)
- Sebastian-Schule (Roisdorf)
- Wendelinus-Schule (Sechtem)
- Nikolaus-Schule (Waldorf)
- Markus-Schule (Rösberg)
- Thomas-von-Quentel-Schule (Walberberg)
Gesamtschulen
- Europaschule (Bornheim)
Homepage: [1]
Hauptschulen
- Franziskus Schule (Merten)
Realschulen
- Ursulinenschule (Hersel)
Gymnasien
Volkshochschulen
- Volkshochschule Bornheim-Alfter
Verbundschulen
- Verbundschule Bornheim (Uedorf) (früher: Martinschule)
Religion
Im Stadtgebiet Bornheim gibt es zwölf katholische Kirchengemeinden, die in zwei Pfarrverbänden zusammengefasst sind: Zum Pfarrverband "Bornheim - An Rhein und Vorgebirge" gehören
- St. Sebastian Roisdorf
- St. Servatius Bornheim
- St. Evergislus Brenig
- St. Aegidius Hersel
- St. Georg Widdig
Zum Pfarrverband "Bornheim - Am Vorgebirge" gehören
- St. Albertus Magnus Dersdorf
- St. Michael Waldorf
- St. Joseph Kardorf
- St. Aegidius Hemmerich
- St. Markus Rösberg
- St. Martin Merten
- St. Walburga Walberberg
- St. Evergislus und Protasius Sechtem
Der Konvent der Dominikaner in Walberberg wird zum 31. Dezember 2005 aufgelöst. Er ist in der Rheindorfer Burg untergebracht. Bis in die 1960er Jahre besaßen die Dominikaner hier eine Philosophisch-Theologische Hochschule. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde hier die Theorie des Christlichen Sozialismus entwickelt, die Eingang in das Ahlener Programm der CDU fand.
Die evangelische Kirche ist mit Gemeinden in Bornheim, Hersel und Hemmerich vertreten, die zum Gemeindebezirk Bornheim / Alfter gehören. Die evangelische Kirchengemeinde Walberberg gehört zum Gemeindebezirk Brühl.
In Bornheim und in Roisdorf haben sich zudem freikirchliche Gruppen niedergelassen.
Bis 1938 besaß Bornheim auch eine jüdische Synagoge. Sie wurde in der Reichspogromnacht von den Nationalsozialisten niedergebrannt. Eine Plakette in der Königstraße erinnert an dieses Gotteshaus. Von der jüdischen Gemeinde Bornheim zeugen nur noch die drei Friedhöfe in Bornheim, Walberberg und Hersel. Die jüdischen Bornheimer wurden fast alle in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern ermordet. Die jüdischen Friedhöfe sind 2004 in einer von der Stadt Bornheim in Auftrag gegebenen Studie dokumentiert worden.
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
- Farnschläder, Franz
- Langel, Peter
- Nowicki, Heinz
- Rott, Ferdinand
- Secunda, Schwester M.
- von Kempis, Franz
Söhne und Töchter der Stadt
Heinrich Böll lebte lange Zeit im Stadtteil Merten und liegt auch dort auf dem alten Friedhof begraben.
Der Sportmoderator Johannes B. Kerner lebte als Kind in Hersel und spielte bei Tus Germania Fussball.
Der im Kölner Karneval beheimatete Bernd Stelter lebt in Hersel. Sein wohl bekanntestes Lied ist "Ich hab' drei Haare auf der Brust, ich bin ein Bär"! Aber auch im Fernsehen spielte er schon eine Hauptrolle in der Comedy-Reihe "Bernds Hexe".
Paul von Rusdorf, Hochmeister des Deutschen Ordens 1422 - 1441, entstammte dem Rittergeschlecht der Herren von Roisdorf. Er liegt in der Annenkapelle der Marienburg/ Westpreußen begraben.
Weblinks
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