Bouquet (Digitales Fernsehen)

Beim digitalen Fernsehen werden Video-, Audio- und Datenströme über das Zubringernetz, also Kabel, Satellit oder Funk zum Fernsehzuschauer gesendet. Die Diensteanbieter bündeln (das heißt multiplexen) dann mehrere digitale Programme zu einem Gesamtangebot, dem Bouquet und verwalten gegebenenfalls die Zugriffsrechte (Bezahlfernsehen). Die auf diese Weise kombinierten Programmangebote werden von den Betreibern der Zubringernetze auf einem Kanal ausgestrahlt.

Beim analogen Fernsehen wird jeder Kanal von einem einzigen Programm belegt. Weil nun die digitalen Programme komprimiert und MPEG-codiert werden können, brauchen sie erheblich weniger Bandbreite (typischerweise 2-12 MBit/s, je nach Bildqualität) und es ist möglich, einen einzigen Kanal mit einem ganzen Bouquet von Programmen zu belegen.

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