Römische Stadtbrände
In der Antike kam es in Rom immer wieder zu gefährlichen Bränden, kleinere Feuer waren an der Tagesordnung.
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Stadtbrand 64 n. Chr.
Der größte Stadtbrand, bei dem große Teile Roms verwüstet wurden, ereignete sich im Jahr 64 n. Chr. zur Regierungzeit des Kaisers Nero. Der damalige Kaiser wurde oft beschuldigt, den Brand selbst gelegt zu haben, um Platz für seine Bauprojekte zu schaffen. Dies ist aber sehr unwahrscheinlich, weil auch diverse seiner eigenen neugebauten Gebäude verbrannten. Da sich viele Christen auffällig verhielten, wurde ihnen die Schuld zugewiesen und ca. 200-300 fanden daraufhin den Tod. In Wahrheit war der Auslöser wahrscheinlich einfach ein außer Kontrolle geratenes Herdfeuer und ungünstige Windverhältnisse.
Weitere Stadtbrände
Zwei größere Brände gab es 69 auf dem Kapitol und 80 zur Regierungszeit von Titus, auf Kapitol und Marsfeld.
Literatur
- Kurt Wallat: Sequitur clades. Die Vigiles im antiken Rom. Frankfurt 2004.
- Beaujeu, Jean: L'incendie de Rome en 64 et les Chrétiens. Brüssel 1960.
- Radius, Emilio: L'incendio di Roma. I primi passi del christianesimo. Mailand 1962.
Siehe auch
Kategorie:Römisches Reich
