Brandenburgische Konzerte

Die Brandenburgischen Konzerte sind eine berühmte Gruppe von sechs Konzerten von Johann Sebastian Bach (BWV 1046-1051). Fertiggestellt wurden sie wahrscheinlich zwischen 1718 und 1721, als Bach Kapellmeister in Köthen war. Sie wurden dem Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg gewidmet. Ursprünglich französisch betitelt mit "Six Concerts avec plusieurs instruments" (der Markgraf von Brandenburg hatte eine Vorliebe für die französische Sprache; deshalb ist auch der Widmungstext in französisch gehalten), erhielten sie erst später die Bezeichnung "Brandenburgische Konzerte". Sie stammt von Johann Nikolaus Forkel, der im Jahr 1802 die erste Bach- Biografie herausbrachte, und hat sich seitdem als Titel für diese Konzertsammlung durchgesetzt.

Die Darreichungsform im halben Dutzend ist für das Barock typisch; jedes einzelne Konzert hingegen ist individuell in Instrumentation und kompositorischer Ausrichtung. In ihrer Gesamtheit bilden diese Werke einen Bogen von der älteren Consort-Praxis über das Concerto grosso bis zum seinerzeit noch neuen Solokonzert (im fünften Konzert tritt das Cembalo als Soloinstrument auf).

Übersicht über die Konzerte

See also: Brandenburgische Konzerte, 1718, 1721, 1802, Akkord, Bach-Werke-Verzeichnis, Barock, Blockflöte, Bratsche, Cembalo