Bremen-Blumenthal
| Stadtteil von Bremen Blumenthal | ||
|---|---|---|
| 250px|Stadt Bremen, Stadtteil Blumenthal hervorgehoben | ||
| Basisdaten | Rang | |
| Fläche: | 22,62 km² | 5/23 |
| Einwohner: | 32.975 | 9/23 |
| Bevölkerungsdichte: | 1458 Einwohner/km² | 15/23 |
| Ausländeranteil: | 12,05 % | 11/23 |
| Arbeitslosenquote: | 17,8 % | 3/23 |
| Stand: | Mitte 2003 | |
| Ortsteile: | Blumenthal Lüssum-Bockhorn Rönnebeck Farge Rekum | |
| Website: | Website Ortsamt Blumenthal | |
| E-Mail-Adresse: | office@oablumenthal.bremen.de | |
Blumenthal ist ein Stadtteil von Bremen und gehört zum Bremer Stadtbezirk Nord. (siehe auch: Bremer Ortsteile)
| Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Blumenthal liegt an der Weser. An den Stadtteil Blumenthal grenzt im Südosten der Stadtteil Vegesack. Am gegenüberliegenden Weserufer liegt Berne, das mit der Fähre zu erreichen ist.
Geschichte
- um 1300 die Ritter von Oumünde bauen die erste Burg zu Blomendal auf dem Burgberg oberhalb des Auetals, die aber schon 1305 aufgrund des Friedensdiktats des Bremer Erzbischofs mit den Rittern wieder abgerissen werden muss.
- 1354: das zweite Haus Blomendal wird erbaut
- 1436: Der Bremer Rat kauft Haus und Amt Blomendal von den Rittern von der Borch für 1400 Rheinische Gulden
- 1469: Bremen erwirbt das Gericht Neuenkirchen, das dem Amt Blomendal zugeschlagen wird
- 1522: Einführung der Reformation
- 1587: Rönnebeck (Ronnebecke) wird erstmals erwähnt
- 1712: Blumenthal wird dänisch
- 1715: Das Königreich Hannover kauft das Herzogtum Bremen, zu dem auch der Amtsbezirk Blumenthal gehört
- 1866: Preußen übernimmt das Königreich Hannover und damit auch Blumenthal
- 1884: Blumenthal wird Kreisstadt, die Bremer Woll-Kämmerei wird gegründet
- 1888: Fertigstellung der Bahnlinie Vegesack–Farge
- 1925: Die erste Buslinie nach Vegesack wird eingerichtet.
- 1932: Der Landkreis Blumenthal wird mit dem Landkreis Osterholz zusammengelegt.
- 1939: durch eine Gebietsreform fällt die Gemeinde Blumenthal an Bremen
- 1945: Ein Nebenlager des KZ Neuengamme bestand im Stahlwerk. In den letzten Kriegstagen wurden mind. 15 Zwangsarbeiter aus Belgien exekutiert.
Religionen
Freikirchen
- Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), Cranzer Straße
Einwohnerentwicklung
- um 1820: 1.000 Einwohner
- um 1900: etwa 9.000 Einwohner
- 1939: etwa 19.000 Einwohner
- 1976: 38.000 Einwohner
- 2003: 32.975 Einwohner im Stadtteil Blumenthal (31. Dezember 2003; Quelle: Statistisches Landesamt Bremen)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater
1999-2004: Aufführungen des Theaterstücks "Die letzten Tage der Menschheit" im U-Boot Bunker Valentin
Bauwerke
ehemaliger U-Boot-Bunker "Valentin" in Farge ( http://www.blumenthal.de/blumenthal/info/valentin_html )
Wirtschaft und Infrastruktur
Ansässige Unternehmen
Die Bremer Woll-Kämmerei hat ihren Sitz in Blumenthal.
In Farge befindet sich ein Kohlekraftwerk.
Öffentliche Einrichtungen
- Amtsgericht Bremen-Blumenthal
- Zentralkrankenhaus Bremen-Nord
Verkehr
Blumenthal ist über die Autobahn A270 an die A27 angebunden.
Es gibt Fährverbindungen zwischen Blumenthal und Motzen sowie zwischen Farge und Berne.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
- Eduard Dallmann, Kapitän und Expeditionsleiter
- Alma Rogge, plattdeutsche Dichterin und Schriftstellerin
- Tami Oelfken, Schriftstellerin und Reformpädagogin
- Magdalene Ehlers , plattdeutsche Dichterin und Schriftstellerin
Ortsteile
Blumenthal
Lüssum-Bockhorn
Rönnebeck
Farge
Rekum
Weblinks
Kategorie:Bremer Stadtteile und Ortsteile
