Bruno Streckenbach
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Bruno Streckenbach (* 7. Februar 1902 in ?; † 1977 in ?) war ein deutscher SS-General.
Seit 1930 war Streckenbach in der NSDAP, SA und SS. 1933-1939 leitete er die Gestapo in Hamburg. Dann war er als Einsatzgruppen- und Polizeikommandeur verantwortlich für Massaker in Polen. Juli 1940 bis Januar 1943 war er RSHA-Personalchef.
Kommissarisch leitete er nach dem Tod von Reinhard Heydrich diese Organisiation. Nachdem überraschend Ernst Kaltenbrunner RSHA-Chef wurde, wurde Streckenbach General der Waffen-SS. Als letzter Kommandeur der 19. Waffen-SS-Division ging er in russische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1955 entlassen wurde.
Zwar wurde er in Hamburg angeklagt “den Tod von mindestens einer Million Menschen verursacht zu haben", aber bis zu seinem Tod 1977 nie vor Gericht gestellt.
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