Brüsseler Pakt
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Der Brüsseler Pakt wurde am 17. März 1948 unterzeichnet und war ein in erster Linie gegen Deutschland gerichtetes Militärbündnis.
Obwohl Deutschland 1945 den Zweiten Weltkrieg verloren hatte, fürchteten die Nachbarländer neuerliche deutsche Aggressionen. Daher bildeten die Siegermächte Frankreich und Großbritannien, sowie die Benelux-Staaten (Belgien, Luxemburg und Holland) ein Militärbündnis – den Brüsseler Pakt – unter dem Namen "Westunion".
Das Scheitern der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG) und die überzeugende Westpolitik Konrad Adenauers führten 1954 zu einer Erweiterung des Brüsseler Pakts zur Westeuropäischen Union (WEU), in der auch eine deutsche Beteiligung möglich war.
