Bund der Steuerzahler (Deutschland)

Der Bund der Steuerzahler (BdSt) wurde im Jahre 1949 durch Karl Bräuer gegründet. Seine Ziele sind ein einfacheres Steuersystem, die Verringerung der Abgabenlast und die wirtschaftlichere Verwendung der Steuergelder. Er ist jedoch nicht berechtigt Steuerberatung zu leisten.

Der eingetragene Verein ist überparteilich, unabhängig und gemeinnützig und hat über 430.000 Mitglieder. Er besteht aus 15 eigenständigen Landesverbänden. Er verfügt mit dem Karl-Bräuer-Institut (KBI) über eine eigene finanzwissenschaftliche Forschungseinrichtung. Jeweils im Herbst veröffentlicht der BdSt das Schwarzbuch "Die öffentliche Verschwendung".

Der BdSt gibt an, dass seine Mitglieder zu 60 bis 70 % aus Unternehmen des gewerblichen Mittelstands bestünden, die übrigen Mitglieder seien in ihrer Mehrheit Privatpersonen.

Die Mitgliederzeitschrift „Der Steuerzahler“ erscheint monatlich mit einer Auflage von 450.000 Exemplaren.

Alle drei Jahre verleiht der Bund der Steuerzahler den Karl-Bräuer-Preis für hervorragende publizistische und wissenschaftliche Arbeiten über die deutsche öffentliche Hand.

Präsident des BdSt ist Karl Heinz Däke.

Siehe auch Bund der Steuerzahler (Schweiz).

Weblinks

See also: Bund der Steuerzahler (Deutschland), Eingetragener Verein, Finanzwissenschaft, Gemeinnützigkeit, Karl-Bräuer-Preis, Karl Heinz Däke, Mittelstand, Präsident (Verwaltung), Schwarzbuch, Steuerberater