Burg Wirtemberg
thumb|220px|Burg Wirtemberg um 1600 (auf einer Ansichtskarte von 1920) [[Bild:Grabkapelle fern.jpg|thumb|220px|Grabkapelle auf dem Württemberg]] Die Burg Wirtemberg war die Stammburg von Württemberg auf dem Rotenberg (411 m ü. M. – heute Stuttgart-Rotenberg), zwischen Cannstatt und Esslingen am Neckar am Ausläufer des Schurwaldes. Hier stand die Stammburg der Wirtemberger wohl seit 1080. Drei Burgen standen einst auf dem Berg, die älteste wurde im Jahr 1083 zum ersten Mal erwähnt, die dritte zerfiel und wurde 1819 abgetragen, um Platz zu schaffen für die Grabkapelle für Königin Katharina (erbaut 1820 bis 1824 von Giovanni Salucci in klassizistischer Form), die heute an der Stelle der Burg steht.
Der Name der Burg änderte sich im Laufe der Jahrhunderte mehrfach über Wirdeberch, Werdenberc und Wirtinsberk.
Geschichte
"Eine Feste mit drei Ringmauern, umfangreichen Stallungen und mehreren Nebengebäuden, einem schönen Innenhof und einem stattlichen Herrenhaus": So präsentierte sich das Bauwerk, dessen Burgkapelle am 7. Februar 1083 geweiht wurde.
- Konrad von Wirtinsberk wird in einer Urkunde vom 2. Mai 1092 als Zeuge genannt. Dies ist die älteste urkundliche Erwähnung des Namens Württemberg.
- Die Burg war mehrmals Sitz für die Grafen Wirtembergs von 1092 bis 1495.
- König Wilhelm I. läßt 1819 die Ruinen der Burg abtragen und 1820 für seine verstorbene Ehefrau Königin Katharina dort eine Grabkapelle bauen.
- Erst ab Mai 1803 allerdings wurde der Name Württemberg auch für das ganze Land erstmals amtlich benutzt.
- Seit 1907 ist die Grabkapelle für die Öffentlichkeit zugänglich.
- 1907 wird der Rotenberg durch König Wilhelm II. offiziell in Württemberg umbenannt.
