Burjatien
| Burjatien | |
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| 150px|thumb|center|Flagge | |
| 200px|thumb|center|Lage in Russland | |
| Staat: | Russland |
| Föderationskreis: | Sibirien |
| Fläche: | 332.013 km² |
| Einwohner: | 939.000 |
| Hauptstadt: | Ulan-Ude |
| Bevölkerungsdichte: | 3 Einwohner/km² |
| Kfz-Kennzeichen: | 03
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Burjatien (russ. Бурятия, burjatisch Буряад Республика) ist eine Republik in Russland.
| Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Burjatien liegt im Föderationskreis Sibirien an der Grenze zur Mongolei. Sie umfasst das Ostufer des Baikalsees und reicht bis zum Jablonowygebirge. Die wichtigsten Flüsse der Republik sind die Selenga, der Bargusin und die obere Angara.
Bevölkerung
Titularnation sind die Burjaten, ein mongolisches Volk. Bei der Volkszählung 2002 wurde 981238 Einwohner ermittelt. Davon stellen die Burjaten nur 35,2% der Bevölkerung, während 59,7% Russen sind. Weitere Volksgruppen von Bedeutung sind die 9585(=0,98%) Ukrainer und die 8189(=0,83%) Tataren. Amtssprachen sind die Burjatische Sprache und die Russische Sprache. Die Burjaten bekennen sich zum Buddhismus (Vajrayana oder Lamaismus). Burjatien ist das Zentrum des tibetisch geprägten Lamaismus in Russland, und es finden sich einige Klöster dort.
Städte
Die Hauptstadt Ulan-Ude ist die einzige Grossstadt. Die nächst grösseren Städte sind Gusinoosjorsk und Sewerobaikalsk.
Geschichte
Die Burjaten gehörten zum Mongolenreich Dschingis Khans, das auch nach dessen Tod dort weiter Bestand hatte. Mit dem Bau einer Festung im Jahre 1666, aus der später die Stadt Ulan-Ude hervorging, begann die russische Besiedlung. Mit dem Bau der Transsibirischen Eisenbahn begann das wirtschaftliche Wachstum der Region. 1923 wurde die Burjatische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik (ASSR) gegründet. Mit dem Ende der Sowjetunion wurde Burjatien 1992 autonome Republik innerhalb Russlands. Staatschef ist Leonid Potapow.
Verkehr und Wirtschaft
Durch Burjatien verläuft die Transsibirische Eisenbahn. Die Region zählt zu den gut erschlossenen innerhalb Sibiriens und ist reich an Bodenschätzen. Bergbau, Holzindustrie, aber auch die Landwirtschaft zählen zu den wichtigsten Industriezweigen.
