Carl-Heinz Schroth

Carl-Heinz Schroth (auch: Karl-Heinz) (* 29. Juni 1902 in Innsbruck, † 19. Juli 1989 in München) war ein österreichischer Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher.

Nach seiner Kindheit in Bozen studierte Schroth Rechts-, Literatur- und Theaterwissenschaften in München und nahm Schauspielunterricht bei Arnold Marlé. 1922 erhielt er ein erstes Engegement in Frankfurt/Oder und spielte anschließend an Theatern in Hamburg, Wien und Berlin. Eine erste kleine Filmrolle spielte er in der Filmoperette "Der Kongreß tanzt" (1931) neben Lilian Harvey und Willy Fritsch.

Nach dem Krieg drehte er erste Filme als Regisseur, u.a. "Wenn der Vater mit dem Sohne" (1955) und hatte großen Erfolg mit den Radiohörspielen des NWDR um den "größten Verbrecher seit der Erfindung Chikagos", "Dickie Dick Dickens", nach den Romanen von Rolf und Alexandra Becker. Diese sind mittlerweile auch auf CD und MC zu erhalten, ebenso wie die Hörspiele nach dem Buch "Gestatten, mein Name ist Cox" der beiden Autoren, in denen Carl-Heinz Schroth ebenfalls wieder die Hauptrolle sprach. Diese Hörspiele gehörten zu den ersten Straßenfegern im deutschen Rundfunk.

Noch bekannter wurde er jedoch in verschiedenen Fernsehproduktionen, so in der frühen Rainer Erler-Satire "Orden für die Wunderkinder" (1963), der die Ordenssüchtigkeit der Deutschen auf die Schippe nahm.

Herausragend aus vielen weiteren Fernsehproduktionen ist seine Darstellung des Willie Clark in dem Fernsehfilm "Sonny Boys" (1982) mit Johannes Heesters als Al Lewis.

In Erinnerung bleiben auch seine Fersehserien "Alle Hunde lieben Theobald" (1969) und "Jacob und Adele" (1983) mit der unvergessenen Brigitte Horney.

Schroth, der die letzten Jahre seines Lebens mit seiner vierten Ehefrau in Italien verbrachte, starb kurz nach Vollendung seines Fernsehfilmes "Geld macht nicht glücklich".

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Personendaten
Schroth, Carl-Heinz
Karl-Heinz Schroth
österreichischer Schauspieler, Regisseur und Synchronsprecher
29. Juni 1902
Innsbruck
19. Juli 1989
München

See also: Carl-Heinz Schroth, 19. Juli, 1902, 1931, 1963, 1969, 1982, 1983