Celesta
Die Celesta ist ein Tasteninstrument. Sie wird wie ein Klavier gespielt. Der grundlegende Unterschied liegt in der Klangerzeugung: Eine Celesta besitzt keine Saiten, sondern Stahlplatten, die wie zum Beispiel beim Vibraphon auf Filzplatten gelagert sind und ihre Schwingungen an Resonanzkörper weitergeben. Die Platten werden durch Filzhämmer angeschlagen, die ihrerseits über die Tastatur in Bewegung versetzt werden.
Die Notierung der Celesta ist transponierend: sie klingt eine Oktave höher.
Die erste Celesta wurde 1886 von der Firma Mustel in Paris patentiert. Vorläufer sind das Typophon (1865) und das Dulcitone (1880). Sie benutzten statt der Stahlplatten Stimmgabeln, die allerdings anfälliger für Verschleiß waren.
Verwendet wird die Celesta hauptsächlich als Orchesterinstrument, meist der Gruppe der Schlagwerker zugeordnet.
