Certified Public Accountant
Certified Public Accountant, kurz CPA, ist der US-amerikanische Berufstitel für Fachleute des Rechnungswesens, welche die CPA-Prüfung abgelegt haben.
Aufgrund der, besonders seit den 1990er Jahren, fortschreitenden Internationalisierung der Rechnungslegung mit Orientierung an den Bilanzierungsvorschriften nach US-GAAP, wird die Auszeichnung CPA in zunehmendem Maße - als Zusatzqualifizierung - von europäischen Wirtschaftsprüfern angestrebt. In Deutschland gibt es zurzeit (Stand: 2004) rund 1.000 Certified Public Accountants.
Besonders auch die EU-weite Umstellung der Rechnungslegung börsennotierter Unternehmen auf die an die US-GAAP angelehnten IAS im Jahr 2005 lässt die Auszeichnung CPA an Bedeutung gewinnen.
Nach derzeitiger Regelung dürfen CPAs in Deutschland weder Jahresabschlussprüfungen vornehmen noch Bestätigungsvermerke erteilen. Ihre Funktion besteht bis auf weiteres darin, bei der Erstellung und Prüfung internationaler Jahresabschlüsse mitzuwirken, und zwischen europäischen und angelsächsischen Finanzkreisen zu vermitteln.
Momentan (Stand: 2004) ist das Ablegen der CPA-Prüfung lediglich in den USA möglich. Der Titel CPA wird - nach bundesweit einheitlichem Standard - von den einzelnen US-Bundesstaaten verliehen.
Weblink
- "Handelsblatt"-Artikel zur Bedeutung des CPA in Deutschland
- Verband der Certified Public Accountants in Deutschland e. V.
