Chang-Ch'ien
Chang-Ch'ien (2. Jahrhundert v. Chr.) war ein chinesischer Reisender.
Chang-Ch'ien wurde im Jahr 138 v. Chr. von Kaiser Han Wu Ti beauftragt, ein Bündnis mit den Skyten zu verhandeln. Dabei hatte er allerdings wenig Erfolg und geriet in hunnische Gefangenschaft. Nachdem er dort freigekommen war, kehrte er 126 v. Chr. über Pakistan, Nordindien und Tibet zurück in die Heimat. Aufgrund seiner Berichte fasste man in China den Entschluss, eine Handelsstraße nach Indien und weiter in den Westen zu errichten. Im Jahr 105 v. Chr. machte sich Chang-Ch'ien an die Erkundung dieser Straße, die später zu einem Teilabschnitt derSeidenstraße wurde.
