Charles Taylor (Philosoph)
Charles Taylor (* 5. November 1931) ist ein kanadischer Politologe und Philosoph. Er wird dem Kommunitarismus zugerechnet.
Nach seinem Studium an der McGill Universität in Montréal und Oxford lehrte er seit 1976 Politologie in Oxford. Seit 1982 hatte er eine Professur an der Universität Montreal inne; inzwischen ist er emeritiert. Themen seiner Forschung sind Moralphilosophie, "westliche Identität" und das Konzept der multikulturellen Gesellschaft.
1997 erhielt er in Stuttgart den Hegel-Preis
Werke (Auswahl)
- Die Formen des Religiösen in der Gegenwart, 2001, ISBN 3-518-29168-8.
- Wieviel Gemeinschaft braucht die Demokratie? Politische Aufsätze, 2001, ISBN 3-518-29169-6.
- Multikulturalismus und die Politik der Anerkennung, 1997, ISBN 3-596-13610-5.
- Quellen des Selbst. Die Entstehung der neuzeitlichen Identität, 1996, ISBN 3-518-28833-4.
- Das Unbehagen an der Moderne, 1995, ISBN 3-518-28778-8.
- Negative Freiheit? Zur Kritik des neuzeitlichen Individualismus, 1992, ISBN 3-518-28627-7.
- Hegel, 1978 und 1983
- Erklärung und Interpretation in den Wissenschaften vom Menschen, 1976, ISBN 3-518-07474-1.
Literatur
- Ingeborg Breuer: Charles Taylor zur Einführung, Hamburg: Junius, 2000, ISBN 3-88506-327-1
Weblink
- Taylors Homepage
- Die Zukunft des Kapitalismus. Kapitalismus ist unser faustischer Pakt. Von Charles Taylor In: Die Zeit, Nr. 19, 2005
Taylor, Charles Taylor, Charles Taylor, Charles
Taylor, Charles
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Taylor, Charles |
| ALTERNATIVNAMEN | |
| KURZBESCHREIBUNG | Politologe und Philosoph |
| GEBURTSDATUM | 5. November 1931 |
| GEBURTSORT | |
| STERBEDATUM | |
| STERBEORT | |
