Chew Bahir

Daten
Name: Chew Bahir
Zweitname: Stefaniesee
Lage: Ostafrika
Länder: Äthiopien, Kenia
Fläche ~ 800 km²
Maximale Tiefe: 7.5 m
Wasseroberfläche: 520 m ü. NN
Maximale Länge:  ? km
Maximale Breite:  ? km
Zuflüsse: Gelana Dulei ua.
Abflüsse: keine

Der Chew Bahir ist ein See im Süden Äthiopiens, sein Südzipfel befindet sich bereits auf keniatischem Staatsgebiet. Besser bekannt ist er unter seinem alten Namen "Stefaniesee".

Der Chew Bahir verfügt über keinen natürlichen Abfluß, seine Fläche variiert abhängig vom Zufluß. So ist er manchmal bis auf seine tiefsten Stellen im Nordosten komplett ausgetrocknet, während er bei ausreichendem Regen ein seichtes Binnengewässer mit bis zu 2000 km² darstellt.

Das Wasser des Sees ist aufgrund der Verdunstung dermaßen salzhaltig, daß es für Kultivierungs- und Bewässerungszwecke nicht geeignet ist. Im Watt gibt es vorwiegend Pflanzen, die trotz des hohen Salzgehalts überleben können, wie zum Beispiel Riedgräser. Die Tierwelt wird von Vögeln beherrscht, bekannt ist der See vor allem für seine Flamingopopulation.

Entdeckt wurde der Stefaniesee 1888 von der österreichisch-ungarischen Expedition Graf Telekis und Ludwig von Höhnel.

See also: Chew Bahir, 1888, Bewässerung, Binnengewässer, Fauna, Flamingo, Kenia, Kultivierung, Ludwig von Höhnel, Normalnull