Children of Bodom

Children of Bodom
Gründung: 1993
Herkunft: Finnland
Label: Spinefarm Records
Website: http://www.cobhc.com
Gründungsmitglieder
Gesang/Gitarre: Alexi "Wildchild" Laiho
Gitarre: Alexander Kuoppola
Schlagzeug: Jaska Raatikainen
E-Bass: Henkka T. Blacksmith
Heutige Mitglieder
Gesang/Gitarre: Alexi "Wildchild" Laiho
Gitarre: Roope Latvala (seit 2003)
Schlagzeug: Jaska Raatikainen
Keyboard: Janne Warman (seit 1997)
E-Bass: Henkka T. Blacksmith
Ehemalige Mitglieder
Gitarre: Alexander Kuoppola (1993-2004)
Keyboard: Jani Pirisjoki (1993-1997)

Children of Bodom, manchmal auch mit einem großen O geschrieben, ist eine 1993 in Espoo, Finnland, gegründete Metal-Band.

Anfangs spielten sie unter dem Namen Inearthed drei Demoaufnahmen ein, welche musikalisch dem Power Metal zuzuordnen sind. Dann verließ Ur-Keyboarder J. Pirisjoki die Band, und wurde durch J.V. Warman ersetzt. Eigentlich war er als Sessionmusiker geplant, wurde dann jedoch vollwertiges Mitglied.

Für ihr erstes Album Something Wild änderten sie den Bandnamen in Children of Bodom. Ihre erste Single blieb acht Wochen an der Spitze der finnischen Charts. Auch mit ihren folgenden Alben konnten sie in ihrem Heimatland und auch europaweit außergewöhnlich große Erfolge verbuchen. Im Ausland wird die Band von Nuclear Blast vertrieben. Allerdings wird ihr manchmal vorgeworfen, sich seit Follow The Reaper lediglich zu wiederholen.

Ihr heutiger Bandname geht zurück auf einen bis dato ungeklärten Mordfall am See Bodom, etwa 20 km nördlich von Helsinki. Am 5. Juni 1960 wurden dort vier zeltende Jugendliche von einem psychisch Gestörten mit einem Messer angegriffen. Nur einer überlebte. Nach Aussage von Bandkopf Laiho "spürt die Band den Geist des Mörders", was eine gesellschaftskritische Provokation sein soll.

Musikalisch ist diese Band nur schwer in das "klassische" Stilsystem einzuordnen. Auf der einen Seite ist der Gesangsstil von Alexi Laiho den Growls zu zuordnen, die Drums werden teilweise in Blastbeats geschlagen, die Liedtexte behandeln die Thematik des Hassens und Tötens. Dadurch kann der Musik eine gewisse Form von Aggressivität sicherlich nicht abgesprochen werden und, da diese Merkmale unter anderem bzw. vorwiegend im Death Metal auftretenden, wird die Band meistens der Death/Black-Szene zugeordnet und manchmal auch dem Musikstil des Death Metals zugeschrieben. Aber andererseits spielen sie mit sehr hohem technischem Können und virtuoser Filigranität. Die Keyboard- und Gitarren-Läufe verweisen auf einen sehr hohen Power-Metal-Einschlag, was mit dem Death Metal kaum vereinbar ist. Und nicht nur durch Einschübe des dominanten Keyboards wird der Musik manchmal eine absurd erscheinende Fröhlichkeit verliehen.

Diskografie

Weblinks


Siehe auch: Metal, Death Metal, Power Metal, Bodom

See also: Children of Bodom, 1960, 1993, 1997, 1999, 2001, 2003, 2004, 5. Juni, Black Metal