Christopher Fry

Christopher Fry (* 18. Dezember 1907 in Bristol, Gloucestershire als Christopher Harris) ist ein britischer Schriftsteller und Dramatiker.

Leben

Der Sohn eines Missionspredigers und Architekten arbeitete zunächst als Lehrer. 1927 trat er als Schauspieler und Regisseur einer Theatergruppe in Bath bei. Obwohl er kurze Zeit später den Lehrerberuf wieder aufnahm, ließ ihn das Theater nicht mehr los. In den frühen 30er Jahren leitete er wiederum als Regisseur eine kleine Theatergruppe und Theaterkritiker. Zeitgleich begann er mit dem Abfassen von eigenen Stücken. Darüber hinaus übersetzte er Stücke von Jean Anouilh und Jean Giraudoux.

Fry ist vor allem durchs eine geistreichen Verskomödien bekannt, in denen er ähnlich wie Anouilh und T. S. Eliot spielerische Leichtigkeit mit scharfsichtiger Betrachtung menschlicher Existenz verbindet. Zu seinen bekanntesten Werken gehören Ein Phoenix zuviel, eine moderne Rezeption der Wandersage um die Witwe von Ephesus, Die Dame ist nicht fürs Feuer und Venus im Licht.

Daneben arbeitete Fry auch als Drehbuchautor und verfasste gemeinsam mit Karl Tunberg, Maxwell Anderson und Gore Vidal das Drehbuch für die Adaption von Lewis Wallace' Ben Hur (1959, unter der Regie von William Wyler) verantwortlich. Im Gegensatz zu Tunberg blieben Anderson, Vidal und Fry allerdings im Vorspann ungenannt. Auch für die Drehbücher der epischen Produktion Barabbas (Regie: Richard Fleischer) und John Hustons aufwendiger Bibel-Verfilmung zeichnete sich Fry mitverantwortlich.

Werke (Auswahl)

Weblink

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Personendaten
Fry, Christopher
Harris, Christopher [richtiger Name]
britischer Schriftsteller und Dramatiker
18. Dezember 1907
Bristol, Gloucestershire

See also: Christopher Fry, 18. Dezember, 1907, 1930er, Ben Hur, Bristol, Dramatiker, Gloucestershire