Cahn-Ingold-Prelog-Konvention

Die Cahn-Ingold-Prelog-Konvention (CIP-Konvention) dient zur eindeutigen Beschreibung der Anordnung der vier verschiedener Substituenten an Kohlenstoffatomen, also der Bestimmung der absoluten Konfiguration der Stereozentren chiraler und insbesondere stereoisomerer Moleküle. Sie wurde 1966 von Robert Sidney Cahn, Christopher Kelk Ingold und dem Schweizer Nobelpreisträger Vladimir Prelog vorgeschlagen.

thumb|Beispiel für die Anwendung der CIP-Konvention, die Substituenten werden nach ihrer Priorität geordnet, der Substituent niedrigster Priorität wird unter die Bildebene gedreht, die Richtung der Kreisbewegung an den Subst. entlang definiert die absolute Konfiguration

Man geht folgendermaßen vor:

Bevor die CIP-Nomenklatur entwickelt wurde, hat man mithilfe der Fischer-Projektion die chirale Konfirguration von Molekülen beschrieben. Sie wird auch noch heute mehrheitlich für biochemische Substanzen, wie Zucker und Aminosäuren verwendet, ist aber weniger geeignet für andere Substanzklassen, v.a. wenn mehrere Chiralitätszentren vorliegen.

Literatur

See also: Cahn-Ingold-Prelog-Konvention, Aminosäure, Atom, Biochemie, Chiralität, Chiralitätszentrum, Christopher Kelk Ingold, Fischer-Projektion, Kohlenstoff, Molekül