Civis-Medienpreis

Der CIVIS-Medienpreis wurde 1985 von der Beauftragten der Bundesregierung für Ausländerfragen gemeinsam mit der ARD (in der Zuständigkeit des Westdeutschen Rundfunks) und der Freudenberg Stiftung Weinheim ins Leben gerufen. Er steht unter dem Motto: "Leben in der kulturellen Vielfalt - gegen Rassismus und Ausgrenzung" in Deutschland.

Seit 1995 kam der Jugendvideopreis zur interkulturellen Medienerziehung als fester Bestandteil des civis Medienpreises Deutschland hinzu. Er wurde von der Regionalen Arbeitsstelle für Ausländerfragen, Jugendarbeit und Schule e.V. (RAA) in Berlin organisiert und durchgeführt und seit 2000 europaweit ausgeschrieben.

Ergänzt wurde der Medienpreis seit dem Jahr 2000 durch den europäischen Fernsehpreis civis europe. Alle Fernsehprogrammveranstalter der Europäischen Union sowie der damaligen EU-Beitrittskandidaten Polen, Ungarn und Tschechien konnten am Wettbewerb teilnehmen. Dieser Preis prämierte Beiträge, die ein Europa der kulturellen Vielfalt beispielhaft darstellen und sich auf der Basis gemeinsamer europäischer Grundwerte gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit einsetzen.

Seit 2003 wird der ARD Medienpreis CIVIS für Integration und kulturelle Vielfalt als europäischer Fernsehpreis sowie als deutscher Hörfunk- und Fernsehpreis jeweils in den Kategorien Information und Unterhaltung vergeben. Im Jahr 2004 kam der Young CIVIS media prize hinzu.

Preisträger

See also: Civis-Medienpreis, 1985, 1995, 2000, 2003, 2004, ARD, Andrea Nienhuisen, Angermünde, Anselm Weidner