Claes Oldenburg

thumb|Claes Oldenburg: Eistüte (Köln) Claes Oldenburg (* 28. Januar 1929 in Stockholm; lebt in New York), eigentlich Claes Thure Oldenburg, gehört neben Andy Warhol und Roy Lichtenstein zu den bedeutendsten Vertretern des amerikanischen Pop Art. Besonders bekannt wurde er durch Skulpturen, die aus "banalen" Werkstoffen hergestellt waren oder subtile Alltagsgegenstände darstellten.

Claes Oldenburg arbeitete bis 1952 als Journalist und belegte dann einen Kurs am Art Institute in Chicago. Seine ersten Bilder waren stark von Abstrakten Expressionismus geprägt, blieben aber weitgehend darstellend. Seine Begeisterung für Collagen und Objekte wurde vor allem durch die Bekanntschaft mit Happening-Künstlern wie Allan Kaprow, Red Grooms, Lucas Samaras und George Segal beeinflusst.

Beginnend 1958 fertigte Oldenburg Assemblagen aus Pappmaché und verschiedenen Abfallprodukten an (sehr häufig verschiedene Stoffe), die er in einer grellen Farbigkeit und Verfremdung verarbeitete. Seit 1965 konzentrierte sich Claes Oldenburg auf Kolossalobjekte, in denen er Alltagsgegenstände durch Monumentalisierung verfremdet. 1982 fertigte er etwa eine 12 Meter hohe Spitzhacke für die Documenta in Kassel. Bekannt ist auch die in Frankfurt am Main am Fuß des 208 m hohen Bürohochhauses Westendstraße 1 positionierte überdimensionale, mehr als 10 m hohe nach oben "flatternde" Krawatte, die eine gelungene Persiflage auf die darin arbeitenden, immer korrekt gekleideten Banker und Büromenschen darstellt.

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Personendaten
Oldenburg, Claes
Claes Thure Oldenburg
Künstler (Pop Art)
28. Januar 1929
Stockholm,Schweden

See also: Claes Oldenburg, 1929, 1952, 1958, 1965, 1982, 28. Januar, Abstrakter Expressionismus, Allan Kaprow