The Coasters

The Coasters waren eine der berühmtesten Vokalgruppen der 50er Jahre. Sie wurden im Oktober 1955 in Los Angeles gegründet. Die Gründungsmitglieder waren Bobby Nunn (Bass) und Carl Gardner (Tenor) von den Robins, sowie Leon Hughes (Tenor), Billy Guy (Bariton) und Adolph Jacobs an der Gitarre.

Schon bald wurden sie von dem berühmten Produzententeam Jerry Leiber und Mike Stoller entdeckt und bekamen durch sie einen Plattenvertrag bei Atco Records. Leiber und Stoller waren ihre Produzenten und schrieben auch praktisch jeden Hit für die Band. Schon im Januar 1956 nahmen sie ihre ersten Songs auf, ab 1957 regnete es dann Erfolge, durch die die Costers zwar Berühmtheit nicht jedoch besonders viel Geld erlangten: Sie erhielten zusammen nur 5000 Dollar pro Woche. Es war eine Zeit, in der sich schwarze Sänger noch mit dem zufrieden geben mussten, was sie erhielten. Young Blood und Searchin', beides Leiber/Stoller-Songs, waren die größten Erfolge der Band in diesem Jahr.

1958 zogen Leiber und Stoller nach New York. Guy und Gardner kamen mit, während die anderen in Los Angeles blieben. Als Ersatz kamen Cornell Gunter (Tenor) und Will "Dub" Jones (Bass). Mit Yakety Yak (1958) und Charlie Brown (1959) erschienen daraufhin die größten Erfolge der Coasters. Auf beiden Aufnahmen spielt King Curtis Saxophon. Die Songs, beide von Leiber und Stoller, zeichnen sich durch humorvolle und für damalige Zeiten rebellische Texte aus. Nach Along Came Jones und Poison Ivy 1959 war die große Zeit der Coasters Anfang der 60er Jahre entgültig vorbei.

In den 60ern stiegen Gunter und Jones aus, man fand Ersatz in Earl Carroll und Ronnie Bright. Daraufhin tourte die Band als Oldie-Gruppe durch die Lande. In den 70ern und 80ern gab es kurzzeitig zwei Bands mit dem Namen Coasters, da Gunter seine neue Band ebenfalls so genannt hatte. 1987 erfolgte ihre Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame.

Single-Diskographie

Coasters, The


See also: The Coasters, 1955, Bariton (Stimmlage), Bass (Stimmlage), Billy Guy, Gitarre, Leiber/Stoller, Los Angeles, New York City, Rock and Roll Hall of Fame