Cobb-Douglas-Funktion
Die Cobb-Douglas-Funktion ist eine sowohl in der Mikro- und Makroökonomie als auch in der Produktionswirtschaft häufig verwandte Produktionsfunktion welche eine Spezialfunktion der CES-Produktionsfunktion darstellt.
Sie wurde von den amerikanischen Ökonomen Paul Douglas und Richard Cobb 1928 entwickelt.
Eine Cobb-Douglas-Funktion hat die allgemeine Form
mit c, ai > 0
c ist ein Niveauparameter, der bei geeigneter Normierung von y aber verzichtbar ist. Die ai sind die partiellen Elastizitäten von y bzgl. xi. Die Funktion ist homogen vom Grad
.
Die Funktion wird als Beispiel für Nutzenfunktionen sowie als Produktionsfunktion eingesetzt.
Nutzenfunktion: Nachfragefunktionen, die aus einer Cobb-Douglas-Nutzenfunktion gewonnen werden, haben die Eigenschaft, dass die Haushalte für die Güter xi immer einen konstanten Anteil ai von ihrem Einkommen ausgeben. Es gilt das Gesetz von der abnehmenden Grenzrate der Substitution.
Produktionsfunktion: meist in der Form X = cKaLb. Die partiellen Produktionselastizitäten lassen sich als a und b ebenso wie die Skalenelastizität a + b unmittelbar ablesen. Es gilt das Gesetz von der abnehmenden Grenzrate der technischen Substitution. Abnehmende Grenzproduktivitäten liegen vor, wenn a,b < 1.
Literatur
- Paul Douglas, Richard Cobb: „A Theory of Production“ in American Review, Vol. 18 (1928), Papers und Proceedings, S. 139-165
Kategorie:Mikroökonomie
