Colmar

thumb|right|verwinkelte Altstadt von Colmar Colmar (veraltet auch Kolmar) ist nach Straßburg (frz. Strasbourg) und Mülhausen (frz. Mulhouse) die drittgrößte Stadt im Elsass (französisch Alsace) und liegt in einer relativ flachen Landschaft am Fluss Lauch, etwa 20 km westlich des Rheins ungefähr in der Mitte zwischen Basel (60 km entfernt) und Straßburg (65 km entfernt). Die Stadt ist Sitz der Präfektur des Departements Haut-Rhin (deutsch Oberelsass). Die Präfektur verwaltet auch das Arrondissement Colmar, es besteht aus 6 Kantonen, sie ist Hauptort (frz.: chef-lieu) der Kantone Colmar-Nord und Colmar-Sud. Die Stadt ist außerdem Sitz der Cour d'appel de Colmar, des höchsten elsässischen Gerichts (bis 1918 Oberlandesgericht Colmar).

Mit 65.136 Einwohnern (1999) ist Colmar nach Mülhausen die zweitgrößte Stadt im Département Haut-Rhin.

Geographische Lage: 48°04 N / 07°22 E
Höhenlage: 197 Meter
Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Denkmäler und Sehenswürdigkeiten

thumb|Stadtplan Colmar

Bauwerke

In Colmar befinden sich bedeutende Bürgerhäuser aus Mittelalter und Renaissance, wie das Pfisterhaus. Hauptkirche ist das gotische Martins-Münster.

In der Dominikanerkirche befindet sich das Gemälde Madonna im Rosenhaag von Martin Schongauer.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist Klein-Venedig, das sehr schöne Häuser und Brücken beherbergt.

Museen

Die Kolmarer Liederhandschrift enthält von verschiedenen Künstlern des Minnesangs etwa 900 Liedertexte und 105 Melodien. Sie entstand um 1480 in Mainz; eines der wenigen Exemplare wurde von der Meistersingerschule von Kolmar beschafft, verschwand aber in den Wirren eines Bürgerkriegs. Im 19. Jahrhundert tauchte sie in einem Basler Antiquariat auf und wurde von einem Münchener Museum erworben.

Bedeutende Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Siehe auch

Weblinks

20px WikiCommons: Weitere Bilder, Videos oder Audiodateien zum Thema Colmar

See also: Colmar, 1226, 13. Jahrhundert, 1360, 14. Jahrhundert, 1450, 1480, 1491, 15. Jahrhundert