Conga

Conga (span.) die; -, -s:

  1. kubanischer Volkstanz im 4/4-Takt.
  2. einen kubanischen Karnevalsrhythmus. Er wird von den verschiedenen Comparsa-Truppen auf Handtrommeln, Glocken oder anderen Metallteilen, wie zum Beispiel Hacken sowie Basstrommeln, gespielt. Dazu wird meist auch die Corneta China, ein Holzblasinstrument, gespielt. Die verschiedenen Gruppen haben ihre bestimmten, eigenen Lieder, die dazu gesungen werden.
  3. eine ca. 90 cm hohe Handtrommel, die unterschiedlichen Durchmessers sein kann, sich von einer bauchigen Mitte nach unten und oben hin verjüngt und mit einer dickeren Tierhaut (Wasserbüffel, Rind oder Esel u.ä.) bespannt ist. Die Conga stammt aus Kuba und wird dort nicht Conga, sondern Tumbadora genannt. Die Conga wird in der populären Tanzmusik mit Händen, in der traditionellen kubanischen Folkloremusik mitunter auch mit Stöcken gespielt. Den Vorläufer einer Conga nennt man in Westafrika Bougarabou.
  4. der komplette Satz Congas besteht aus drei Trommeln mit unterschiedlichen Durchmessern und Tonhöhen: Quinto (10'), Conga (11') und Tumba (12').


Kategorie:Musikinstrument Kategorie:Membranophon Conga


See also: Conga, Durchmesser, Esel, Folklore, Glocke, Hacken, Hausrind, Holzblasinstrument, Karneval, Kuba