Cowboy
thumb|Cowboy um 1887 Ein Cowboy (englisch "Kuhjunge") war die im Wilden Westen gebräuchliche Bezeichnung für einen Viehhirten. Die Hauptzeit der Cowboys begann nach 1865 als riesige verwilderte Rinderherden in Texas zusammengetrieben werden mußten und endete um 1880. Bis zu einem Drittel der Viehtreiber waren Schwarze die nach 1865 zwar frei waren aber ohne Besitz und Arbeit.
Besonders in den 1930er Jahren wurde eine nostalgische, romatisierte Version des Cowboys (und auch des Cowgirls) in den USA zu einer Modeerscheinung. Diese spiegelte sich in Comics, bestimmten Images in der Country-Musik und in der Bekleidung wider. Elemente dieser Faszination nutzt noch die Tabakindustrie (insbesondere die Philipp Morris-Marke Marlboro) für ihre Werbung.
Der Cowboyhut wird nach dem wichtigsten Hersteller auch Stetson bezeichnet. Schmuckelement ist die sog. Cowboykrawatte bolo tie, mit der der Hemdkragen abgeschlossen wird.
Siehe auch: Buttero, Csikós, Gardian, Gaucho, Vaquero
