Crêpe

Crêpes sind die französische, ursprünglich bretonische Form des Pfannkuchens. Die Crêpes (übrigens weiblich) sind sehr dünn und werden traditionell auf einer runden Eisenplatte zubereitet, die über Gas erhitzt wird. Damit sie dünn und gleichmäßig werden, wird der flüssige Teig sehr schnell mit einem Schieber verstrichen, was einige Übung erfordert. Der Teig ist meist geschmacksneutral oder mit wenig Salz zubereitet. Er enthält im Vergleich zu deutschen Pfannkuchen mehr Ei und weniger Mehl. Crêpes werden fast ohne Fett ausgebacken. Für die Crêpe gibt es zahlreiche süße oder herzhafte Füllungen.

Die Geschichte der Crêpes geht noch viel weiter zurück. Die erste Crêpe war die Galette. Gallettes wurden auf einem flachen heißen Stein gebacken, der auf bretonisch "jalet" heißt. Daher haben sie ihren Namen. Die Galette besteht aus Buchweizenmehl. Buchweizen kam ursprünglich aus China, wurde aber in den Orient und nach Russland gebracht. Vom Orient aus gelangte der Buchweizen durch die Kreuzritter nach Frankreich. In der Bretagne wuchs Buchweizen auf Grund der Bodenbedingungen sehr viel besser als Weizen, und so löste er das Weißmehl ab.

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