Crozetinseln
Die Crozetinseln sind eine Gruppe kleiner vulkanischer Inseln im Indischen Ozean zwischen 46° bis 47° südlicher Breite und 51° bis 52° östlicher Länge. Sie umfassen eine Fläche von ca. 350 und gehören zu den französischen Süd- und Antarktisgebieten.
Die Inseln haben lediglich bis zu 15 temporäre Einwohner (Besatzungen der wissenschaftlichen Stationen La Petite Manchotière, La Grande Manchotière und Base Alfed-Faure).
Zugehörige Inseln
- Hauptinsel Île de la Possession; Fläche: 150 km², bis zu 934 m hoch,
- Île de l'Est; Fläche 130 km², bis zu 1090 m hoch (Pic Marion-Dufresne),
- Île des Pingouins; Fläche: 3 km², bis zu 340 m hoch,
- Île aux Cochons; Fläche: 67 km², bis zu 826 m hoch,
- Îlots des Apôtres; Fläche: 2 km², bis zu 289 m hoch.
Geschichte
- 1772: entdeckt von Marion-Dufresne und Jules Crozet, nach dem sie auch benannt wurden.
- 1893: Die Inseln bekommen den Status einer französischen Kolonie und werden von Madagaskar aus verwaltet.
- 1955: Bildung des "Territoriums der Französischen Süd- und Antarktisgebiete" (TAAF), dem die Crozet-Inseln angegliedert werden.
- 1964: Errichtung einer ersten wissenschaftlichen Station.
Modèle:Vorlage:Subantarktische Inseln
