CD Cruz Azul

Club Deportivo Social y Cultural Cruz Azul, oder Deportivo Cruz Azul oder nur kurz Cruz Azul, ist ein mexikanischer Fußballverein. Cruz Azul spielt in der Primera División de México und trägt die Heimspiele im Estadio Azul aus. Der Verein hat seine Heimat im Süden von Mexico City. Dorthin zog das Team 1996, nachdem man viele Jahre lang im Estadio Azteca gespielt hatte.

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Geschichte

Der Verein wurde am 22. Mai 1927 gegründet unter dem Namen "La Cruz Azul S.A.", mit Sitz in der Stadt Jasso, Hidalgo.

Guillermo Álvarez Macías und Carlos Garcés waren die Hauptinitiatioren bei der Gründung und den schnellen, frühen Erfolgen des Klubs, der oft den Bundesstaat Hidalgo in nationalen Amateurtournieren vertrat.

Von 1927 bis 1960 spielte das Amateurteam oft in Mexico-Stadt gegen die Reservemannschaften so renommierter Klubs wie Club América, Necaxa, Atlante, Asturias und Marte. Unter dem Eindruck der zunehmenden Erfolge der Mannschaft entschied die Führung des Zementunternehmens (welches später seinen Namen in "Cooperativa Cruz Azul" änderte) im Jahre 1960, in Jasso ein neues Stadion zu bauen, das Estadio 10 de Marzo. Das Team wurde offiziell in der zweiten Liga für die Saison 1960-61 registriert.

1964 gewann das Team unter dem ungarischen Trainer Jorge Marik die Zweitligameisterschaft, welche zum Aufstieg in die höchste mexikanische Liga, die Primera División, berechtigte.

In der ersten Saison belegte man den achten Platz, was zu Hoffnungen für die Zukunft berechtigte. Schon vier Jahre später wurde Cruz Azul unter Raúl Cárdenas zum ersten Mal mexikanischer Meister.

Cruz Azul wurde zum erfolgreichsten mexikanischen Team der 70er Jahre, wurde sechsmal Landesmeister, davon viermal unter Raúl Cárdenas und zweimal unter Ignacio Trelles. Aufgrund dieser Dominanz wurde das Team als "La Máquina" (die Lokomotive) bezeichnet, ein Spitzname, den es bis heute trägt.

1997 brachte der Mannschaft ihren achten und bisher letzten Meisterschaftsgewinn unter dem Trainer Luis Fernando Tena.

2001 wurde Cruz Azul zu einem Turnier mexikanischer und venezolanischer Teams eingeladen. Den zwei besten Mannschaften dieses Turniers winkte das Recht zur Teilnahme an der Copa Libertadores, dem Wettbewerb der besten südamerikanischen Vereinsmannschaften. Cruz Azul schaffte nicht nur im ersten Versuch gleich die Qualifikation, sondern zog gleich ins Finale ein, nachdem man bekannte brasilianische und argentinische Teams wie Sao Caetano, Rosario Central und River Plate ausgeschaltet hatte. Im Finale traf man auf den argentinischen Verein Boca Juniors. Das Hinspiel verlor man daheim mit 1:0, doch gewann man das Rückspiel auswärts mit dem gleichen Ergebnis. Es war das erste Mal, dass Boca Juniors ein Finale der Copa Libertadores daheim verlor. Nachdem die Verlängerung keine Tore brachte, musste ein Elfmeterschießen die Entscheidung bringen, in welcher die erfahreneren Spieler von Boca Juniors die Oberhand behielten. Cruz Azul blieb jedoch die große Überraschung des Jahres in diesem Wettbewerb, da man gleich bei der ersten Teilnahme bis ins Finale vorgestoßen war.

Beim Konföderationen-Pokal 2005 wurden von der mexikanische Fußballnationalmannschaft fünf Spieler ins Aufgebot berufen. Zudem spielt César Delgado von Cruz Azul im Aufgebot von Argentinien.

Titel

Aktueller Kader

(Stand: Juni 2005)

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    Oscar Pérez
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    Ricardo Osorio
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    Joel Huiqui
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    Aarón Galindo
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    Cosme Castro
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    José Alberto Hernández
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    Salvador Carmona
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    Tomás Campos
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    Rafael García
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    Gabriel Pereyra
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    Marco Garcés
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    Emmanuel González
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    Mario Ortiz
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    Marvin Cabrera
 
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    Carlos Pavón
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    Alejandro Corona
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    Miguel Zepeda
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    César Delgado
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    Federico Lussenhoff
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    Javier Restrepo
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    Adrián Cortés
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    Pablo Campos
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    Gerardo Blanco
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    Yosgart Gutiérrez
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    Francisco Fonseca
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    Rogelio Chávez
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    Daniel Rodríguez

Bekannte ehemalige Spieler

Weblinks

See also: CD Cruz Azul, 1927, 1960, 1964, 1996, 1997, 2001, Argentinien, Argentinische Fußballnationalmannschaft, Aztekenstadion