Dagebüll

thumb|Sonnenuntergang auf der Mole in Dagebüllhafen thumb|Lorenbahn zwischen Oland und Dagebüll Dagebüll (dänisch Dagebøl, nordfriesisch Doogebel) ist eine an der Westküste Schleswig-Holsteins, Kreis Nordfriesland, gelegene Gemeinde.

Ortsteile

Das heutige Dagebüll entstand 1978 aus der Zusammenlegung der selbständigen Gemeinden Dagebüll, Fahretoft, Juliane-Marienkoog und Waygaard. Dagebüll befanden sich früher auf einer Hallig. Nachdem die ältesten Häuser auf Warften gebaut wurden, die zum Teil heute noch erkennbar sind, wurde das Land im 17. und 18. Jahrhundert mit Deichen gesichert.

Der Ortsteil Kirche liegt im Innern des Dagebüller Koogs, der von dort etwa drei Kilometer entfernte Ortsteil Hafen direkt an der Küste.

Verkehr

Dagebüll ist mit dem Auto von Süden aus über Husum-Bredstedt-Schlüttsiel, von Osten aus über Niebüll erreichbar. Von dort aus besteht zudem eine Bahnverbindung. Der Fährhafen bietet eine Schiffverbindung im Linienverkehr zu den Inseln Föhr und Amrum sowie in den Sommermonaten nach Helgoland.

Ein Damm mit einer Lorenbahn verbindet Dagebüll durch das nordfriesische Wattenmeer mit den Halligen Oland (seit 1927) und Langeneß (seit 1929), wobei dieser lediglich für die Versorgung der Halligen dient, nicht jedoch für den Personenverkehr. Anfangs hatten diese Loren ein Segel und wurden durch den Wind vorangetrieben, zwischenzeitlich werden sie mit einem Dieselmotor bestückt.

Weblinks



See also: Dagebüll, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, 1927, 1929, 1978, Achtrup, Ahrenshöft