Damenfriede von Cambrai

Den sogenannten Damenfrieden von Cambrai handeln am 5. August 1529 Luise von Savoyen und Margarethe von Österreich aus und beenden so den zweiten Italienkrieg zwischen Kaiser Karl V. und Franz I. von Frankreich. Mit diesem Frieden wird die Vorherrschaft des Hauses Österreich über Italien festgeschrieben; die französische Krone verzichtet auf alle Ansprüche in Italien (Genua, Mailand und Neapel), auf Burgund und auf die Souveränität über Flandern und Artois. Mailand und Neapel gelangen so unter den direkten Einfluß Karl V. Vertragsbestandteil ist außerdem die Freilassung der Söhne Franz I. gegen ein Lösegeld von zwei Millionen Soleils.

See also: Damenfriede von Cambrai, 1529, 5. August, Artois, Burgund, Flandern, Franz I. von Frankreich, Karl V. (HRR), Luise von Savoyen, Margarethe von Österreich