Daniel Burley Woolfall

Daniel Burley Woolfall (* 15. Juni 185224. Oktober 1918) war zweiter FIFA-Präsident.

1906 wurde der Engländer Nachfolger von Robert Guérin. Bis dato war er im englischen Fußballverband Football Association (FA) tätig. Unter seiner Führung kamen der englische und der kontinentale Fussball, vorher waren die Verbände von Frankreich und England vor allem vertritten, zu einer engeren Bindung. Er versuchte in seiner Zeit als FIFA-Präsident die Fußballspielregeln zu vereinheitlichen. Woolfall half bei der Organisation des Fußballs bei den Olympischen Spielen 1908 und 1912. Nicht nur einheitliche Spielregeln für den Fußball unterstützte Woolfall sondern auch Grundregeln für die FIFA, die teilweise heute noch Gültigkeit haben. Länderspiele wurden durch Woolfall klar definiert (Auswahlmannschaften und Interklub), und Aussenstehenden war es untersagt, Spiele zu organisieren, um einen Gewinn zu erzielen.

Woolfall begann die FIFA zu vergrößern und auch auf andere Kontinente auszudehnen. Bis zum Jahr 1909 setzte sich die FIFA ausschließlich aus europäischen Verbänden zusammen. Die ersten Mitglieder aus Übersee wurden unter der Präsidentschaft von Daniel Burley Woolfall registriert: 1909/1910 Südafrika, 1912 Argentinien, 1912 Chile und 1913 die USA.

1918 starb Präsident Daniel Burley Woolfall und wurde abgelöst durch Jules Rimet.

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Personendaten
Woolfall, Daniel Burley
Britischer Fußball-Funktionär, FIFA-Präsident
15. Juni 1852
24. Oktober 1918

See also: Daniel Burley Woolfall, 15. Juni, 1852, 1906, 1909, 1918, 24. Oktober