Das Gewand

Das Gewand ist ein Monumentalfilm des amerikanischen Regisseurs Henry Koster aus dem Jahr 1953.

Filmdaten
Deutscher Titel: Das Gewand
Originaltitel: The Robe
Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 1956
Länge (PAL-DVD): 135 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12
Stab
Regie: Henry Koster
Drehbuch: Albert Maltz,
Philip Dunne,
Lloyd C. Douglas (Roman)
Produktion: Frank Ross
Musik: Alfred Newman
Kamera: Leon Shamroy
Schnitt: Barbara McLean
Besetzung
Richard Burton als Marcellus Gallio,
Jean Simmons als Diana,
Victor Mature als Demetrius,
Michael Rennie als Simon Petrus,
Jay Robinson als Kaiser Caligula,
Dean Jagger als Justus,
Torin Thatcher als Senator Gallio,
Richard Boone als Pontius Pilatus

Der Film war die erste aufgeführte Spielfilmproduktion in dem Filmformat Cinemascope, wurde allerdings beworben als "Film, den man ohne Brille sehen kann" (The modern entertainment miracle you see without the use of glasses). Das hieß nun aber nicht, dass Sehbehinderte sich den Film auch ohne Brille ansehen konnten.

Zur Zeit des Erscheinens von "The Robe" war in Amerika gerade eine Welle von 3D-Filmen in die Kinos gekommen, die man nur mit, nach Meinung der Produzenten, ungeliebten Brillen ansehen konnte. Weil das Cinemascope-Format eine gebogene Leinwand benutzt, um Randunschärfen auszugleichen, wollten die Werbestrategen der Verleihfirma mit dem obigen Satz ausdrücken, dass man es hier ebenfalls mit einem "3D-Film" zu tun hätte, den man aber ohne 3D-Brille ansehen kann (durch die gebogene Leinwand wäre man ja auch "in dem Film drin"). Dass "The Robe" trotzdem kein 3D-Film ist, liegt darin begründet, dass es nur ein Filmbild gibt (wenn auch ein ziemlich breites). Ein 3D-Film braucht aber für jedes Auge ein eigenes Bild, also hätten zumindest zwei Filmstreifen vorhanden sein müssen. Das Gewand" war also vollkommen "flach". Die Zuschauer wurden hinters Licht geführt.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Marcellus ist ein römischer Militärtribun zur Zeit Christi in der Regierungszeit des Kaiser Tiberius. Er ist der Anführer der Gruppe, die Christus an das Kreuz nageln soll. Angetrunken gewinnt er danach in einem Würfelspiel das Gewand des Erlösers. Seitdem wird er von Alpträumen geplagt. In der Hoffnung, mit seiner Tat leben zu können, kehrt er auf Befehl des Kaisers nach Judäa zurück, um mehr über die Person herauszufinden, die er gekreuzigt hat und dem Kaiser Bericht über frühe Christengemeinden zu erstatten. Er wendet sich dem entstehenden Christentum zu und wird am Ende vom Adoptivsohn des Tiberius, dem neuen Kaiser Caligula, selbst zum Tode durch das Kreuz verurteilt. Das Gewand erbt der griechische Sklave Demetrius.

Wie in „Ben Hur“ bekommt der Zuseher auch in diesem Film nur den Rücken Jesu' zu sehen, der vom 2. Regieassistenten des Films, Donald C. Klune, dargestellt wurde.

Sonstiges

Auszeichnungen

Außer drei Oscar-Nominierungen in den Kategorien "Bester Hauptdarsteller" für Richard Burton, "Beste Kamera in einem Farbfilm" für Leon Shamroy und "Bester Film" für Frank Ross erhielt der Film den

Literatur

Weblink


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